Woidke lobt Kleist-Forum: 'Unentbehrlicher Bestandteil' - 25 Jahre Kleist Forum: Wie ein Kulturzentrum Brandenburg prägt
Das Kleist Forum in Frankfurt (Oder) feiert 25 Jahre als kulturelles Aushängeschild Brandenburgs
Seit seiner Eröffnung im Jahr 2001 hat sich das Kleist Forum zu einem lebendigen Zentrum für Theater, Musik, Tanz und interdisziplinäre Kunst entwickelt. Die Einrichtung gilt als fester Bestandteil der brandenburgischen Kulturszene und wird von lokalen und regionalen Verantwortungsträgern für ihren nachhaltigen Einfluss auf die zeitgenössische Kultur gewürdigt.
Das Haus öffnete 2001 seine Türen am Geburtsort des Schriftstellers Heinrich von Kleist und war zunächst vor allem dem Theater gewidmet. Mittlerweile umfasst sein Programm Tanz, Performance, Musik, Literatur sowie experimentelle Formate. Im Laufe der Jahre wurden die internationalen Kooperationen ausgebaut und das Publikum stärker einbezogen.
Ein besonderes Highlight ist das 2018 ins Leben gerufene Festival Kleistmaschine, das sich in Performances, Diskussionen und Installationen mit Themen auseinandersetzt, die an Kleists Werk anknüpfen. Partnerschaften mit dem Berliner Ballhaus Ost und dem Teatr im. Żeromskiego in der polnischen Stadt Kielce haben die Reichweite des Forums zusätzlich erweitert. 2022 debütierte das Format Open Space, das experimenteller Kunst und gemeinschaftsorientierten Projekten eine Plattform bietet.
Darüber hinaus verleiht das Kleist Forum jährlich den Kleist-Förderpreis an aufstrebende Dramatiker:innen. Neben Aufführungen organisiert es Konferenzen und Symposien und festigt so seinen Ruf als Ort künstlerischen Schaffens und intellektellen Austauschs. Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke und Frankfurts (Oder) Oberbürgermeister Axel Strasser betonten beide die Bedeutung der Einrichtung für die kulturelle Identität der Region.
Das Kleist Forum bleibt eine prägende Kraft im östlichen Brandenburg, wo es Tradition und Innovation verbindet. Mit seinem vielfältigen Programm und internationalen Netzwerken zieht es weiterhin Künstler:innen und Publikum an. Beim Blick auf die kommenden Jahre zeigt sich: Seine Rolle als kultureller Impulsgeber verliert nicht an Dynamik.






