60-Jähriger verliert 300.000 Euro an skrupellose Anlagebetrüger in der Oberpfalz
Dörthe ScheuermannMann um 300.000 Euro betrogen - Polizei warnt - 60-Jähriger verliert 300.000 Euro an skrupellose Anlagebetrüger in der Oberpfalz
Ein 60-jähriger Mann aus der Oberpfalz hat durch Anlagebetrüger mehr als 300.000 Euro verloren. Der Betrug begann, nachdem er mit Versprechungen auf ungewöhnlich hohe Renditen kontaktiert worden war. Die Behörden warnen nun vor ähnlichen Maschen und raten zur Vorsicht.
Das Opfer erstattete im Mai vergangenen Jahres Anzeige, nachdem es bereits einen fünfstelligen Betrag auf sein Girokonto überwiesen hatte. Die Betrüger, die sich als Anlageberater ausgaben, setzten den Mann wiederholt unter Druck – sogar mit Besuchen in seiner gemieteten Wohnung. Sie forderten Zahlungen für angebliche Servicegebühren und ließen das Geld auf private Konten in Malta überweisen.
Die Polizei nahm inzwischen einen 69-jährigen Tatverdächtigen vorläufig in der Wohnung des Geschädigten fest. Die Ermittler betonen, dass seriöse Unternehmen niemals Zahlungen auf ausländische oder private Konten verlangen. Die Täter nutzten zudem E-Mails und Telefonate, um das Opfer zu weiteren Überweisungen zu drängen.
Die Behörden raten der Bevölkerung, bei Anlageangeboten mit unrealistisch hohen Gewinnen skeptisch zu sein. Wer von unbekannten Personen angesprochen wird, sollte sich unbedingt eine zweite Meinung einholen und verdächtige Vorfälle umgehend melden.
Der Fall zeigt die Gefahren betrügerischer Anlagegeschäfte. Bürger werden darauf hingewiesen, keine angeblichen Gebühren zu zahlen – insbesondere dann nicht, wenn die Forderungen per E-Mail oder Telefon eingehen. Die Polizei ermittelt weiter und warnt vor unaufgeforderten Finanzangeboten.






