04 March 2026, 19:21

Adidas setzt auf Gulden: Vertragsverlängerung bis 2030 besiegelt die Erfolgsstrategie gegen Nike

Ein Sportler posiert für ein Foto, trägt ein T-Shirt mit verschiedenen Sponsorennamen.

Norwegischer Gulden bleibt Adidas-CEO bis 2030 - Adidas setzt auf Gulden: Vertragsverlängerung bis 2030 besiegelt die Erfolgsstrategie gegen Nike

Adidas hat den Vertrag von Vorstandschef Bjørn Gulden bis 2030 verlängert. Seit seinem Amtsantritt im Jahr 2023 hat er das Wachstum und die Profitabilität der Marke nach einer schwierigen Phase wiederbelebt. Die Entscheidung fällt in eine Zeit, in der das Unternehmen im globalen Marktanteil zu Konkurrent Nike aufschließt.

Gulden übernahm die Führung bei Adidas Anfang 2023 und löste damit Kasper Rørsted ab. Damals kämpfte das Unternehmen mit rückläufigen Umsätzen und schwachen Gewinnen. Unter seiner Leitung kehrte Adidas jedoch zum Wachstum zurück – allein 2024 stiegen die Erlöse um 14 Prozent. Besonders die starke Performance in Europa und Asien half, Nikes Vorsprung im Bereich Sportschuhe zu verringern.

Bis Anfang 2026 hielt Adidas etwa 20 Prozent des Marktanteils – ein Anstieg gegenüber den Vorjahren –, während Nikes Anteil auf rund 28 Prozent sank. Dieser Wandel folgte auf Nikes Probleme mit Überbeständen und zunehmender Konkurrenz. Guldens Strategie setzt auf Produktinnovationen und regionale Expansion.

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Bevor Gulden zu Adidas wechselte, leitete er ein Jahrzehnt lang als Vorstandschef Puma, eine weitere große Sportmarke. Seine Karriere umfasst auch eine Zeit als Profi-Fußballer. Die Rivalität zwischen Adidas und Puma reicht bis zu ihrer Gründung durch die Brüder Adolf und Rudolf Dassler zurück, die sich in den 1940er-Jahren trennten und separate Unternehmen gründeten.

Die Verlängerung von Guldens Vertrag unterstreicht das Vertrauen in seine Fähigkeit, die Erholung von Adidas nachhaltig voranzutreiben. Die jüngsten Marktanteilsgewinne des Unternehmens markieren eine Wende nach Jahren des Rückstands hinter Nike. Sein Vertrag ist nun auf langfristige Pläne abgestimmt, um die Position von Adidas in der globalen Sportbekleidungsbranche zu festigen.