Agrarminister Rainer begrüßt GAP-Reform für mehr Unterstützung kleiner Höfe und Junglandwirte
Oliver LinkeAgrarminister Rainer begrüßt GAP-Reform für mehr Unterstützung kleiner Höfe und Junglandwirte
Bundeslandwirtschaftsminister Alois Rainer hat die jüngsten Vorschläge zur Reform der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) begrüßt. Der CSU-Politiker unterstützt Änderungen, die darauf abzielen, die Förderung von kleineren Betrieben und jungen Landwirtinnen und Landwirten in ganz Europa zu stärken.
Rainer lobte die Berichterstatterin des Europäischen Parlaments dafür, dass sie in den Vorschlägen besondere Rücksicht auf kleinere Höfe in den ersten Hektarflächen genommen habe. Zudem betonte er den Bedarf an stärkerer Unterstützung für Neu- und Junglandwirtinnen und -landwirte im Rahmen der Reform.
Der Minister unterstrich die Bedeutung eines gelungenen Generationswechsels in der Landwirtschaft, um deren langfristige Zukunftsfähigkeit zu sichern. Die Landwirtschaft bezeichnete er als Rückgrat der regionalen Wirtschaft, die nicht nur für Ernährungssicherheit, Arbeitsplätze, sondern auch für regionale Wertschöpfung stehe.
Rainer sprach sich für die Beibehaltung der zweisäuligen Struktur der GAP aus. Eine Agrarpolitik ohne ländliche Entwicklung sei unvollständig, verglich er sie mit einem Haus, dem eine tragende Säule fehle. Starke, wettbewerbsfähige Betriebe seien entscheidend für die europäische Nahrungsmittelversorgung und strategische Unabhängigkeit, so der Minister weiter.
Die Vorschläge zielen darauf ab, die GAP so umzugestalten, dass Landwirtinnen und Landwirte aller Betriebsgrößen besser unterstützt werden. Rainers Zustimmung signalisiert ein Bestreben nach Stabilität und Wachstum in der europäischen Landwirtschaft. Die Reformen könnten helfen, die Zukunft des Sektors zu sichern und gleichzeitig seine wirtschaftliche und strategische Rolle zu bewahren.






