Alex Bex gewinnt mit "Erinnerungen an Staub" Bronze bei den Sony World Photography Awards
Dörthe ScheuermannAlex Bex gewinnt mit "Erinnerungen an Staub" Bronze bei den Sony World Photography Awards
Der in Berlin ansässige Fotograf Alex Bex hat für seine dokumentarische Arbeit "Erinnerungen an Staub" Anerkennung erhalten. Das Projekt, das sich mit wandelnden Vorstellungen von Männlichkeit auseinandersetzt, belegte den dritten Platz bei den Sony World Photography Awards 2025. Eines der herausragendsten Bilder – ein rothaariger Junge – wurde sogar zu einem zentralen Motiv der Werbekampagne des Wettbewerbs.
Bex, der französische und amerikanische Wurzeln hat, begann seine Karriere als Pressefotograf für Musiker. Mit der Zeit verlagerte er seinen Fokus auf Kunst- und Dokumentarfotografie. Sein laufendes Projekt "Erinnerungen an Staub" umfasst eine Serie von Aufnahmen, die in Texas entstanden, wo er monatelang moderne Cowboys fotografierte.
Die gesamte Arbeit entstand mit einer Nikon-Filmkamera – eine Entscheidung, die zu Bex' handwerklichem Ansatz passt. Wann das Projekt genau begann, bleibt unklar, doch seine Themen finden breite Resonanz. Die Sony World Photography Awards hoben die Serie in ihrem professionellen Wettbewerb 2025 hervor und zählten sie zu den besten dokumentarischen Einreichungen.
Das Digital Camera Magazine, herausgegeben von Niall Hampton, berichtete über Bex' Erfolge neben seinem üblichen Mix aus Nachrichten, Tests und Tutorials. Die Zeitschrift bietet zudem Abo-Angebote und Anleitungen für Analogfotografie-Enthusiasten an – ein Zeichen für das wachsende Interesse an traditionellen Techniken.
Bex' Erfolg mit "Erinnerungen an Staub" unterstreicht die Kraft der Dokumentarfotografie, kulturellen Wandel zu erforschen. Die Platzierung auf dem dritten Rang und das prämierte Bild bei den Sony Awards belegen die Wirkung des Projekts. Gleichzeitig inspiriert sein Einsatz von Filmmaterial Fotografen, die zu klassischen Methoden zurückkehren.






