13 June 2026, 00:32

Auswärtiges Amt startet radikale Reform – Mitarbeiter protestieren gegen Umstrukturierung

Bericht: Neue E-Mail-Adressen für Mitarbeiter des Auswärtigen Amts

Auswärtiges Amt startet radikale Reform – Mitarbeiter protestieren gegen Umstrukturierung

Das Auswärtige Amt durchläuft die tiefgreifendste Strukturreform seit Jahren. Minister Johann Wadephul hat eine umfassende Umgestaltung eingeleitet, die den Betrieb und die Organisation des Ministeriums grundlegend verändern wird. Die Pläne stoßen bereits jetzt auf Kritik aus den Reihen der Mitarbeiter.

Im Rahmen der Reform erhalten fast alle 3.000 Beschäftigten neue E-Mail-Adressen. Sämtliche Abteilungen in der Berliner Zentrale werden umbenannt, und im Herbst stehen Umzüge der Belegschaft an. Zwei berufsmäßige Staatssekretäre, Géza Andreas von Geyr und Bernhard Kotsch, leiten den Prozess.

Vier Unterabteilungen und neun Fachreferate werden aufgelöst. Die Zuständigkeit für Russland und die Ukraine wechselt in die Europa-Abteilung. Das Referat für die USA und Kanada wird in eine neue Amerika-Abteilung eingegliedert, die die Belange Nord- und Lateinamerikas unter einem Dach bündelt.

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Der Politische Direktor verliert die Verantwortung für mehrere Schlüsselstaaten, was Bedenken hinsichtlich der schwindenden Einflussmöglichkeiten dieser Position innerhalb des Ministeriums aufkommen lässt.

Die Reform stellt einen deutlichen Wandel in der Arbeitsweise des Auswärtigen Amts dar. Die Unzufriedenheit unter den Mitarbeitern wächst – einige werfen den Staatssekretären vor, den Arbeitsalltag nicht ausreichend zu verstehen. Wie sich die Änderungen konkret auswirken, wird sich zeigen, wenn die neue Struktur im Herbst greift.

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