Bayerns ehemaliges Gefängnis in Neuburg sucht neuen Besitzer mit Vision
Bayerisches Staatsministerium plant Verkauf des Gefängnisses - Erste Interessenten - Bayerns ehemaliges Gefängnis in Neuburg sucht neuen Besitzer mit Vision
Freistaat Bayern bereitet Verkauf des ehemaligen Gefängnisses JVA Neuburg an der Donau vor
Der Freistaat Bayern plant den Verkauf der ehemaligen Justizvollzugsanstalt (JVA) Neuburg an der Donau. Die historische Anlage, die im vergangenen Jahr aus finanziellen Gründen und wegen Sanierungsproblemen geschlossen wurde, könnte unter privater Trägerschaft eine neue Zukunft erhalten. Die Behörden haben mit der Bewertung des Objekts begonnen, bevor es öffentlich ausgeschrieben wird.
Die Haftanstalt stellte 2023 nach jahrelangen betrieblichen Schwierigkeiten ihren Betrieb ein. Steigende Kosten, umfangreiche Sanierungsbedürfnisse und die beengten Platzverhältnisse im innerstädtischen Bereich machten den Weiterbetrieb unwirtschaftlich. Denkmalschutzauflagen erschwerten die Situation zusätzlich, da das Gelände drei unter Schutz stehende Bauwerke aus verschiedenen Epochen umfasst.
Zu den Gebäuden gehört die ehemalige Wittelsbacher Reitschule aus dem Jahr 1577, die später als Werkstatt diente, in der Häftlinge Spielzeugautos montierten. Zum Komplex zählen zudem eine Kapelle sowie Zellentrakte mit originalen vergitterten Fenstern, vergitterten Türen und Stacheldraht im Innenhof. Derzeit ermitteln die Verantwortlichen die genaue Grundstücksgröße, die Raumanzahl und die denkmalschützerischen Anforderungen, bevor das Objekt verkauft wird.
Das Gefängnis wird auf der Website Immobilien Freistaat Bayern sowie auf großen Immobilienportalen inseriert. Ein detailliertes Exposé wird Fristen, Gebotsregeln und Auswahlkriterien darlegen. Anders als bei klassischen Auktionen erhält nicht automatisch das höchste Gebot den Zuschlag, sondern die Entscheidung hängt davon ab, wie gut die Vorschläge den vorgegebenen Bedingungen des Landes entsprechen.
Mögliche Nutzungen des Geländes umfassen eine Umwandlung in ein Hotel – ähnlich wie beim Alten Gefängnis Freising, das heute als Kulturstätte dient. Das Exposé wird klären, ob eine solche Umnutzung mit der Vision des Freistaats für das Objekt vereinbar ist.
Der Verkaufsprozess beginnt, sobald die Bewertung und das Exposé finalisiert sind. Interessierte Käufer müssen Angebote einreichen, die den Kriterien des Landes entsprechen – nicht nur finanzielle Gebote. Das Ergebnis wird entscheiden, ob der historische Komplex öffentlich zugänglich bleibt oder eine neue gewerbliche Funktion erhält.
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