26 April 2026, 06:34

Bergische IHK warnt in Berlin vor dem Niedergang der deutschen Industrie

Eine Liniengrafik, die die Anzahl der von COVID-19 betroffenen US-Geschäfte zeigt, unterteilt in Erholung und wirtschaftliche Erholung nach Branche, mit begleitendem Text, der die Gesamtauswirkungen und Erholungsdaten zusammenfasst.

Bergische IHK warnt in Berlin vor dem Niedergang der deutschen Industrie

Vertreter der Bergischen Industrie- und Handelskammer (IHK) haben diese Woche ihre Sorgen nach Berlin getragen. Dort trafen sie sich mit hochrangigen Politikern, darunter Stefan Rouenhoff, Parlamentarischer Staatssekretär im Bundeswirtschaftsministerium, um über die angeschlagene deutsche Industrie zu sprechen. Im Mittelpunkt der Gespräche standen tiefe Bedenken hinsichtlich der wirtschaftlichen Ausrichtung des Landes und die Dringlichkeit von Gegenmaßnahmen.

An dem Treffen nahmen IHK-Vertreter sowie regionale Abgeordnete teil, um die aktuelle Wirtschaftslage zu bewerten. Alle Beteiligten räumten ein, dass Unternehmen unter massivem Druck stehen, und stellten infrage, ob die bisherigen Regierungsmaßnahmen ausreichen. Henner Pasch, Präsident der IHK, betonte, dass der Mittelstand als Rückgrat der deutschen Wirtschaft und Gesellschaft unverzichtbar sei.

Roman Diederichs, ein weiterer IHK-Vizepräsident, forderte eine engere Zusammenarbeit zwischen Politik und Wirtschaft. Er argumentierte, dass Unternehmen eine größere Rolle bei der Entwicklung von Lösungen spielen müssten. Andreas Groß, ebenfalls Vizepräsident, kritisierte mangelnde Reformbereitschaft in Deutschland und warf dem Land vor, notwendige, wenn auch schwierige Veränderungen zu scheuen.

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Zwei zentrale Themen prägten die Diskussion: der unbestrittene Handlungsbedarf und die Notwendigkeit, schnell zu agieren. Zwar wurden keine sofortigen Beschlüsse gefasst, doch alle Seiten verpflichteten sich, den Dialog konstruktiv fortzuführen.

Die Gespräche endeten mit der gemeinsamen Erkenntnis, dass Deutschlands Industrie vor großen Herausforderungen steht. Künftige Treffen sollen auf Basis der aktuellen Diskussionen konkrete Maßnahmen zur Unternehmensförderung erarbeiten. Bis dahin haben sich IHK und Politiker darauf verständigt, den regelmäßigen Austausch aufrechtzuerhalten und an praktikablen Lösungen zu arbeiten.

Quelle