05 June 2026, 18:28

Betrügerische Rechnungen für Balkon-Solaranlagen: So schützen Sie sich vor der Masche

Strafzahlung für Balkonkraftwerk? Bundesnetzagentur warnt vor Betrug

Betrügerische Rechnungen für Balkon-Solaranlagen: So schützen Sie sich vor der Masche

Besitzer von Mini-Solaranlagen auf dem Balkon erhalten betrügerische Zahlungsaufforderungen

Inhaber kleiner „Balkon-Solaranlagen“ werden derzeit mit gefälschten Schreiben zur Kasse gebeten, die angeblich von der Bundesnetzagentur stammen. Verbraucher werden dringend gewarnt, die Betrugsversuche zu ignorieren und umgehend Anzeige bei der Polizei zu erstatten.

In den gefälschten Briefen wird den Empfängern vorgeworfen, ihre Photovoltaik(PV)-Anlagen nicht im Marktstammdatenregister angemeldet zu haben. Die Betrüger fordern eine „Gebühr“ von 41,60 Euro und drohen mit einem „vollen Bußgeld“ von 208 Euro, falls die Zahlung nicht innerhalb von 14 Tagen erfolgt. Die Kriminellen nutzen dabei gezielt die Verunsicherung rund um die tatsächlichen Meldepflichten aus – denn tatsächlich müssen Besitzer ihre Anlagen innerhalb eines Monats nach der Installation registrieren.

Die Bundesnetzagentur hat bestätigt, dass es sich um Fälschungen handelt. Die Absenderadresse, Telefonnummern und die angegebene E-Mail-Adresse ([email protected]) gehören nicht zur Behörde. Offizielle Stellen betonen, dass die Agentur niemals auf diesem Wege Zahlungen anfordert.

Zwar können Versäumnisse bei der Anmeldung einer Balkon-Solaranlage tatsächlich zu Bußgeldern führen, doch handelt es sich bei den Schreiben eindeutig um einen Betrugsversuch. Betroffene sollten die Forderungen ignorieren und bei der Polizei Strafanzeige gegen Unbekannt stellen.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Der Vorfall unterstreicht, wie wichtig es ist, behördliche Schreiben vor jeglichen Handlungen auf ihre Echtheit zu prüfen. Gleichzeitig gelten für Besitzer von Balkon-Solaranlagen weiterhin die gesetzlichen Meldepflichten. Die Bundesnetzagentur ermittelt derzeit gegen die Urheber der betrügerischen Masche.

Quelle