31 May 2026, 22:33

Bitburger setzt auf alkoholfreies Bier – trotz sinkender Absatzzahlen in der Bierbranche

Bitburger hofft auf höhere Marktanteile durch die Weltmeisterschaft

Bitburger setzt auf alkoholfreies Bier – trotz sinkender Absatzzahlen in der Bierbranche

Deutschlands Bierbranche steckt in der Krise: Die Menschen trinken weniger Alkohol und gehen seltener aus. Diese Entwicklung hat die Absatzzahlen hart getroffen, und viele Brauereien kämpfen ums Überleben. Doch es gibt einen Lichtblick: alkoholfreies Bier. Hier führt die Bitburger Braugruppe den Markt an – mit starker Nachfrage und steigenden Umsätzen.

Die Bitburger Braugruppe verzeichnet insgesamt einen deutlichen Rückgang der Bierproduktion. Während die deutschen Brauer 2025 ihre Produktion um fast sechs Prozent drosselten, lag der Rückgang bei Bitburger sogar über dem Branchendurchschnitt. Als Gründe nennt das Unternehmen anhaltende Wirtschaftskrisen und veränderte Konsumgewohnheiten, insbesondere bei jüngeren Verbrauchern, die zunehmend auf einen gesünderen Lebensstil setzen.

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Trotz dieser Herausforderungen bleibt alkoholfreies Bier ein Wachstumsmarkt. Bitburger dominiert das Segment der 0,0-Prozent-Biere und meldet zweistellige Zuwächse sowohl beim Absatz als auch beim Umsatz. Der Brauer will alkoholfreies Bier nun als alltagstaugliches Erfrischungsgetränk positionieren und bewirbt es als gesündere Alternative zu zuckerhaltigen Getränken oder herkömmlichem Bier.

Auch das Engagement im deutschen Fußball hat sich gewandelt. Bitburger beendete 2018 nach 25 Jahren die Partnerschaft mit dem Deutschen Fußball-Bund (DFB), unzufrieden mit der Entwicklung des Verbandes. Doch nun kehrt das Unternehmen als offizieller Partner der Nationalmannschaft zurück – rechtzeitig zur WM in Nordamerika. Stefan Schmitz, Geschäftsführer von Bitburger, zeigt sich zuversichtlich: Diesmal herrsche beim DFB und im Team eine bodenständigere und bescheidenere Haltung.

Die Zukunft von Bitburger hängt nun von zwei Strategien ab: dem Ausbau des alkoholfreien Sortiments und der Nutzung der erneuerten Fußballpartnerschaft. Während der Absatz klassischer Biere weiter sinkt, könnten die Fokussierung auf gesündere Alternativen und hochkarätige Sponsoring-Deals die Verluste ausgleichen. Wie sich die deutsche Trinkkultur weiterentwickelt, wird auch die nächsten Schritte des Unternehmens maßgeblich prägen.

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