05 April 2026, 02:33

Brandenburg ebnet Weg für personalfreie Supermärkte rund um die Uhr

Ein belebter Markt im historischen Stadtzentrum von Heidelberg mit Menschen, die umhergehen, sitzen und stehen, sowie Zelten, Tischen mit Körben voller Gemüse und Gebäuden mit Fenstern, Bäumen und einem klaren blauen Himmel im Hintergrund.

Brandenburg ebnet Weg für personalfreie Supermärkte rund um die Uhr

Brandenburg wird voraussichtlich das nächste deutsche Bundesland, das vollständig automatisierte, personalfreie Supermärkte zulässt. Die SPD/CDU-Koalitionsregierung hat Änderungen am Ladenschlussgesetz beschlossen und damit den Weg für sogenannte Smart Stores geebnet. Diese Mini-Supermärkte könnten bald rund um die Uhr geöffnet haben – auch sonntags und an Feiertagen.

Die geplanten Novellen würden die bisherigen Öffnungszeiten ausweiten, die derzeit von Montag bis Samstag gelten. Sollten die neuen Regelungen verabschiedet werden, wären auch Sonderöffnungszeiten an Sonn- und Feiertagen möglich. Sozialminister René Wilke (SPD) betonte die Bedeutung dieser Läden für die Sicherung der lokalen Versorgung, insbesondere in ländlichen Regionen, wo traditionelle Supermärkte zunehmend unter Druck geraten.

Andere Bundesländer sind bereits ähnliche Wege gegangen: Bis April 2026 hatten Nordrhein-Westfalen, Baden-Württemberg und Hessen jeweils Regelungen für personalfreie Supermärkte eingeführt. Brandenburgs Vorstoß muss nun im Landtag debattiert werden, bevor er in Kraft treten kann.

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Ziel der Änderungen ist es, ländliche Gemeinden durch besseren Zugang zu Grundgütern zu unterstützen. Vollautomatisierte Läden könnten Lücken schließen, die durch kämpfende klassische Einzelhändler entstehen. Die endgültige Entscheidung liegt in den kommenden Monaten beim Landtag.

Quelle