Braunschweig passt Windkraftplan an – acht Flächen gestrichen, ein neuer Standort hinzugefügt
Siegrid RöhrichtBraunschweig passt Windkraftplan an – acht Flächen gestrichen, ein neuer Standort hinzugefügt
Niedersachsen hat strenge gesetzliche Vorgaben für den Ausbau der Windenergie an Land festgelegt. Die Region Braunschweig passt nun ihren Raumordnungsplan an, um diese Ziele zu erreichen. Eine neue Planungsphase ist eingeleitet worden, damit das Gebiet seinen Beitrag leistet.
Der Regionalverband Braunschweig hat seinen Windkraftplan nach einer öffentlichen Konsultation überarbeitet. Ursprünglich waren 56 Flächen vorgesehen, doch acht wurden gestrichen und ein neuer Standort hinzugefügt. Ein großes Gebiet zwischen Seershausen, Hillerse und Edemissen entfällt nun, während südlich von Kirchberg bei Seesen eine neue Fläche ausgewiesen wurde.
Laut dem überarbeiteten Plan sind derzeit 2,9 Prozent der Regionalfläche – fast 15.000 Hektar – als Vorranggebiete für Windenergie vorgesehen. Bis 2027 muss die Region jedoch 2,46 Prozent (etwa 12.500 Hektar) speziell für Windparks ausweisen. Um den Prozess zu beschleunigen, können Kommunen im Rahmen einer freiwilligen Beteiligungsregelung zusätzliche Flächen bereitstellen. Dies soll helfen, die Ausbauziele bis 2032 zu erreichen.
Die Region Braunschweig muss nun ihre Anstrengungen verstärken, um die verbindlichen Windenergie-Vorgaben zu erfüllen. Der aktualisierte Plan bietet eine klarere Roadmap mit angepassten Zonen und Bürgerbeteiligung. Die Änderungen zielen darauf ab, dass das Gebiet einen ausreichenden Beitrag zu den Erneuerbare-Energien-Plänen Niedersachsens leistet.
