26 March 2026, 12:36

Brutaler Raubüberfall in Mühlheim: Zwei Tatverdächtige nach Angriff auf 15-Jährigen identifiziert

Plakat mit einer Gruppe von Menschen, einer Person mit einer Waffe, einem Fenster und einer Wand im Hintergrund und dem Text "Die große Zugüberfall - Trouching ein schreckliches Ding" oben und unten.

Brutaler Raubüberfall in Mühlheim: Zwei Tatverdächtige nach Angriff auf 15-Jährigen identifiziert

Die Polizei in Mühlheim am Main ermittelt wegen eines brutalen Raubüberfalls, bei dem ein 15-jähriger Junge verletzt wurde. Die Tat ereignete sich am 25. März 2026 im Bürgerpark und beteiligte zwei Tatverdächtige, die mit einem Moped flüchteten. Die Behörden konnten das Duo inzwischen identifizieren und eine mit der Straftat in Verbindung stehende Waffe sichern.

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Der Vorfall begann kurz nach 18:30 Uhr, als ein Notruf über Schüsse und die Bitte um medizinische Hilfe einging. Zwischen drei Personen war es zu einer körperlichen Auseinandersetzung gekommen, bei der einer der Verdächtigen dem Opfer aus nächster Nähe mit einer Pfefferspray-Pistole ins Gesicht sprühte. Der verletzte 15-Jährige floh in ein nahegelegenes Jugendzentrum, um sich die Augen auszuwaschen, und ließ dabei seine Sporttasche zurück.

Als er an den Tatort zurückkehrte, war seine Tasche von den Tätern an sich genommen worden. Diese entkamen auf einem Moped, das von dem 20-jährigen Verdächtigen gesteuert wurde – dieser besaß keinen gültigen Führerschein. Zudem war das Fahrzeug nicht versichert.

Der 20-Jährige stellte sich später auf einer Polizeidienststelle zur Identitätsfeststellung. Bei einer Durchsuchung seiner Wohnung beschlagnahmten die Beamten eine Signalpistole. Der jüngere Verdächtige, ebenfalls 15 Jahre alt, erhielt eine kurze medizinische Behandlung, und seine gestohlene Tasche wurde ihm zurückgegeben.

Da die beiden Tatverdächtigen schnell ermittelt werden konnten, war keine großangelegte Fahndung nötig. Einzig mit einem öffentlichen Aufruf wandten sich die Ermittler an Zeugen, die den Raub und die Körperverletzung gegen 18:30 Uhr am 25. März beobachtet hatten. Diese werden gebeten, sich unter der Nummer 06108 6000-0 bei der Polizei zu melden.

Den beiden Beschuldigten drohen nun Anklagen wegen Raubes und schwerer Körperverletzung. Die Ermittlungen dauern an; die sichergestellte Waffe und Zeugenaussagen bilden dabei einen Teil der Beweismittel. Die Verletzungen des Opfers wurden behandelt, und sein Eigentum wurde ihm zurückgegeben.

Quelle