03 March 2026, 04:38

Bundestagswahl 2025: CDU siegt, AfD auf Rekordhoch – BSW scheitert knapp an Fünf-Prozent-Hürde

Ein Plakat für Harpers Februar-Event, das eine Gruppe von Menschen zeigt, die auf Stühlen sitzen und Bücher halten, mit Text, der das Event beschreibt.

Was geschah am 23. Februar? - Bundestagswahl 2025: CDU siegt, AfD auf Rekordhoch – BSW scheitert knapp an Fünf-Prozent-Hürde

Deutschlands politische Landschaft verschob sich 2025 dramatisch

Bei der Bundestagswahl 2025 ergab sich ein deutlicher Machtwechsel: Die unionsgeführte CDU/CSU ging mit 28,6 % der Stimmen als stärkste Kraft hervor, während die rechtspopulistische AfD mit Rekordwert von 20,8 % zur zweitstärksten Partei aufstieg. Die SPD hingegen erlitt ihr historisch schlechtestes Ergebnis und stürzte auf 16,4 % ab.

Zwei weitere Parteien verfehlten knapp die Fünf-Prozent-Hürde für den Einzug ins Parlament: die linksgerichtete BSW und die wirtschaftsliberale FDP. Die BSW, die mit 4,981 % nur haarscharf scheiterte, focht das Wahlergebnis vor dem Bundesverfassungsgericht an – mit der Begründung, Zählfehler hätten ihr den Einzug in den Bundestag gekostet.

Wahl vom 23. Februar 2025: Wendepunkt für die großen Parteien

Die Bundestagswahl markierte einen Einschnitt für die etablierten Kräfte. Die CDU/CSU erreichte zwar 28,6 % und blieb damit stärkste Fraktion, verpasste aber eine absolute Mehrheit deutlich. Die AfD verdoppelte mit 20,8 % ihr Ergebnis von 2021 und festigte so ihren Status als zweitstärkste Partei.

Die traditionellen Volksparteien büßten massiv ein: Die SPD, einst dominierende Kraft, fiel auf ihr historisches Tief von 16,4 %. Die Grünen verloren ebenfalls an Zustimmung und kamen auf 11,6 %. Während die Linke ihre Mandate halten konnte, scheiterten BSW und FDP an der Fünf-Prozent-Marke. Die BSW, die nur 0,019 Prozentpunkte fehlten, reichte umgehend Verfassungsbeschwerde ein – mit dem Vorwurf, fehlerhafte Stimmenauszählung habe sie um den Einzug gebracht.

Umfragen 2026: Keine Entspannung in Sicht

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Ein Jahr später, zu Beginn 2026, zeigten Umfragen kaum Veränderung in der Stimmungslage: Die AfD blieb stabil bei rund 24 %, während BSW und FDP weiterhin unter fünf Prozent lagen. Die unsichere Lage ließ die politische Zukunft Deutschlands offen – mit der Erwartung zäher und konfliktbeladener Koalitionsverhandlungen.

Jenseits der Politik: Prominente Figuren und historische Parallelen

Neben den politischen Entwicklungen rückten 2025 auch andere Persönlichkeiten in den Fokus: Lars Klingbeil (Jahrgang 1978) blieb Vizekanzler und Finanzminister, während der Satiriker Jan Böhmermann (geboren 1981) weiterhin eine prägende kulturelle Stimme blieb. Zeitlich fiel die Wahl mit dem 44. Jahrestag des gescheiterten Putschversuchs in Spanien 1981 zusammen, als die Guardia Civil das Parlament stürmte und Abgeordnete als Geiseln nahm – ein scharfer Kontrast zu Deutschlands demokratischem Prozess.

Fazit: Ungewisse Zeiten für die deutsche Demokratie

Die Wahl 2025 hat den Bundestag neu geordnet: Die CDU/CSU führt, ist aber geschwächt, während die AfD so stark wie nie ist. Das historische Tief der SPD und der Ausschluss von BSW und FDP verstärken die Instabilität. Mit anstehenden juristischen Auseinandersetzungen und schwierigen Koalitionsgesprächen bleibt die politische Landschaft in Bewegung – ein klarer Weg nach vorn ist noch nicht erkennbar.