CDU in Sachsen-Anhalt will mit neuer Strategie gegen AfD kämpfen
Der CDU-Landesvorsitzende in Sachsen-Anhalt, Sepp Müller, hat angekündigt, mit neuer Energie gegen die rechtspopulistische AfD vorzugehen. Seine Äußerungen erfolgen vor dem Hintergrund eines deutlichen Einbruchs in den Umfragewerten seiner Partei, die nun mit großem Abstand hinter der AfD liegt. Die Landtagswahl steht in nur noch vier Monaten an.
Laut einer aktuellen Infratest-Umfrage kommt die CDU auf 26 Prozent – weit abgeschlagen hinter der AfD mit 41 Prozent. Müller, der die Landesgruppe der CDU im Bundestag führt, räumte die Schwächephase seiner Partei ein, betonte jedoch, man werde sich nicht kampflos geschlagen geben.
Er warf der AfD vor, lediglich einfache Lösungen anzubieten, während die CDU weiterhin an substanzielle Politikarbeit glaube. Müller argumentierte zudem, die Wähler in Sachsen-Anhalt wünschten sich Stabilität und Verlässlichkeit – Werte, für die seine Partei stehe.
Der CDU-Politiker kündigte an, in den kommenden Monaten um jede Stimme kämpfen zu wollen. Seine Aussagen deuten auf eine konfrontativere Strategie im Wahlkampf hin.
Mit einem Rückstand von 15 Prozentpunkten hinter der AfD setzt Müller auf die Betonung politischer Erfahrung und eine offensive Auseinandersetzung mit dem AfD-Programm. Die Wahl am 22. September wird zeigen, ob sein Kurs die Wende für die CDU bringen kann.






