02 May 2026, 08:29

CDU-Politiker erleben Wirtschaftskrise hautnah bei Edelstahl-Hersteller in NRW

Schwarzer und weißer Fotografie eines Fabrikinneren mit Arbeitern, die an Maschinen arbeiten, umgeben von Metallstangen und -pfählen, beschriftet mit 'Neue Eisenglebeerei, die erste Fabrik in Deutschland' unten.

CDU-Politiker erleben Wirtschaftskrise hautnah bei Edelstahl-Hersteller in NRW

Drei CDU-Politiker – Vanessa Odermatt, Jochen Klenner und Andreas Pillen – haben kürzlich das Unternehmen Heinz Gothe GmbH & Co. KG besucht, um zu verstehen, wie globale Krisen die lokale Wirtschaft treffen. Das familiengeführte Unternehmen, bekannt für seine Edelstahlrohre und komplexen Rohrleitungssysteme, kämpft zunehmend mit steigenden Kosten und instabilen Lieferketten.

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Seit 1920 stellt Heinz Gothe GmbH & Co. KG geschweißte Rohre, Formstücke und Industriebehälter her. Doch heute sieht sich das Unternehmen mit explodierenden Energiepreisen, unterbrochenen Lieferketten und wirtschaftlicher Unberechenbarkeit konfrontiert. Diese Belastungen haben die Produktion gedrosselt, die Auftragslage verschlechtert und Investitionspläne verzögert.

Die Politiker diskutierten, wie die wirtschaftlichen Spannungen nicht nur die Fabrikhallen, sondern auch die Beschäftigten im Privatleben belasten. Die Mitarbeiter kämpfen mit höheren Mieten, Transportkosten und Lebensmittelpreisen – und sorgen sich zudem um ihre finanzielle Absicherung im Rentenalter. Gleichzeitig wird es immer schwieriger, junge Fachkräfte zu gewinnen, da die Unsicherheit wächst.

Während des Besuchs wurde der Bedarf an stabiler Wirtschaftspolitik betont. Die CDU-Vertreter unterstrichen, dass der Schutz des Mittelstands Arbeitsplätze und sozialen Zusammenhalt sichert. Sie forderten niedrigere Energiekosten, weniger Bürokratie und verlässliche Rahmenbedingungen, um die Wettbewerbsfähigkeit lokaler Betriebe zu stärken.

Das Treffen zeigte den direkten Zusammenhang zwischen globaler Instabilität und dem Lebensunterhalt vor Ort. Wie viele Familienbetriebe steht auch Heinz Gothe GmbH & Co. KG nun vor schwierigen Entscheidungen in Sachen Personal, Produktion und Zukunftsplanung. Die Politiker verließen das Unternehmen mit einem klareren Bild davon, wie politische Weichenstellungen Jobs und Branchen vor den anhaltenden Wirtschaftskrisen schützen können.

Quelle