CDU und SPD planen Social-Media-Verbot für Kinder unter 14 Jahren
Wie CDU und SPD die Expertenkommission umgingen - CDU und SPD planen Social-Media-Verbot für Kinder unter 14 Jahren
Die Koalitionsparteien Deutschlands, die CDU und SPD, drängen auf strengere Regeln für die Nutzung sozialer Medien durch Kinder und Jugendliche. Eine neue Expertenkommission wurde eingerichtet, um das Thema zu prüfen – erste Anzeichen deuten auf mögliche Altersbeschränkungen hin. Der Vorstoß folgt wachsenden Bedenken hinsichtlich der Sicherheit junger Menschen im Internet.
Die SPD hat bereits eine klare Position bezogen und ein Positionspapier unterstützt, das ein Verbot sozialer Medien für unter 14-Jährige sowie strengere Altersüberprüfungen mithilfe des EU-Digitalausweissystems fordert.
Nach der Zustimmung des SPD-Parteivorstands zu einem Vorschlag, der den Zugang zu sozialen Medien für Kinder unter 14 Jahren blockieren soll, begann die Partei Gespräche mit den Koalitionspartnern. Der Plan sieht zudem eine verpflichtende Altersverifizierung über die EUDI-Wallet-App der EU vor. SPD-Generalsekretär Tim Klüssendorf verwies auf "klare Hinweise", dass die Expertenkommission solche Einschränkungen befürworten könnte, hielt sich jedoch mit einer verbindlichen Zusicherung zurück.
Die Kommission, die unter anderem von Olaf Köller geleitet wird, beschränkt sich nicht auf Altersgrenzen. Sie prüft auch rechtliche Optionen nach EU-Recht und Möglichkeiten, die Interaktion junger Nutzer mit sozialen Medien zu verbessern. Köller warnte jedoch vor möglichen rechtlichen Hürden bei den Plänen von CDU und SPD und deutete auf Lücken im aktuellen Ansatz hin.
Auf EU-Ebene gibt es im Digital Services Act (DSA) bisher keine pauschale Altersgrenze. Die Europäische Kommission überprüft jedoch derzeit, ob eine solche eingeführt werden soll – möglicherweise ein Verbot für unter 16-Jährige. Eine Entscheidung wird bis Sommer 2026 erwartet. Nationale Initiativen wie die deutsche 14-Jahre-Grenze, das französische Verbot für unter 15-Jährige oder die spanische 16-Jahre-Regelung könnten mit EU-Recht kollidieren und möglicherweise eine Überprüfung durch den Europäischen Gerichtshof nach sich ziehen.
Trotz Skepsis aus einigen Reihen betonen CDU und SPD, dass es sich bei der Kommission nicht um eine bloße Show handle. Vielmehr solle sie konkrete Empfehlungen erarbeiten und nicht nur als politisches Signal dienen.
Die Debatte über Altersgrenzen in sozialen Medien gewinnt in Deutschland an Fahrt, wobei SPD und CDU an strengeren Regeln arbeiten. Nationale Maßnahmen könnten jedoch auf rechtliche Herausforderungen stoßen, falls sie mit künftigen EU-weit gültigen Vorschriften in Konflikt geraten. Die Ergebnisse der Expertenkommission werden die nächsten Schritte prägen, doch die endgültigen Entscheidungen könnten von der Haltung Brüssels in den kommenden Jahren abhängen.
Thüringenkolleg Weimar stoppt Neuaufnahmen – Proteste gegen Bildungsabbruch
Ein wichtiger zweiter Bildungsweg fällt weg – doch warum? Während das Ministerium spart, kämpfen Politiker um die Zukunft des Abiturs für Erwachsene. Wer verliert hier wirklich?
Schleswig-Holstein plant Pauschalgebühr für unbegrenztes ÖPNV-Fahren statt Einzeltickets
Kein Ticketkauf mehr, nur noch eine kleine monatliche Gebühr? Die Grünen wollen mit einem radikalen Modell den Nahverkehr in Schleswig-Holstein neu erfinden. Doch nicht alle sind begeistert.
Polizei blitzt in Aukrug: 18 Temposünder in nur 60 Minuten erwischt
Eine Stunde, 18 Raser, null Einsicht: Warum Autofahrer in Aukrug das Tempolimit ignorieren – obwohl Kinder und Menschen mit Behinderung gefährdet sind. Die Polizei zieht Konsequenzen.
SPD in Baden-Württemberg stürzt auf historisches Tief von 5,5 Prozent ab
Ein Absturz ohne Beispiel: Die SPD verliert drei Viertel ihrer Wähler. Während die AfD triumphiert, sucht die Partei verzweifelt nach einem Neuanfang.
Bayerns Rüstungsboom zwischen Drohnen, Lederjacken und TikTok-Spektakel
Markus Söder posiert mit Drohnen, während die CSU KI-Lederjacken postet. Ist das die Zukunft der bayerischen Rüstungspolitik – oder nur ein Social-Media-Gag? Die Grenzen zwischen Militärstrategie und Popkultur verschwimmen zusehends.
Sieben junge Talente steigen in die U13 der Bundesliga auf
Eine Übergabezeremonie voller Symbole und Süßigkeiten machte den Wechsel unvergesslich. Doch was steckt hinter der Idee – und warum ist sie mehr als nur ein Ritual?
Alison Hammonds peinlicher Patzer: Wie "Alvis" die Elvis-Presley-Fans aufbrachte
Ein kleiner Versprecher, große Empörung: Als die Moderatorin Elvis Presley plötzlich "Alvis" nannte, überschlugen sich die Kommentare. Doch wie nahm Priscilla Presley, seine Witwe, den Fauxpas eigentlich auf?
Frankfurts Bahnhofsviertel wird sicherer: Kriminalität sinkt nach neuem Sicherheitsplan
Mehr Polizei, KI-Kameras und schärfere Kontrollen zeigen Wirkung. Doch wie nachhaltig ist der Erfolg im einstigen Problemviertel? Die Zahlen überraschen.
Finanzkrise an Kieler und Flensburger Hochschulen droht mit Kürzungen bei Personal und Studiengängen
Deutsche Bank und Bahn fordern schnellere Integration von Asylsuchenden durch Arbeit und Sprachkurse
Niedersachsen kämpft mit dramatischem Ärztemangel auf dem Land – Patienten leiden unter langen Wegen
Regierungskoalition berät über Spritpreise und Energiekrise in Berlin
Die Spritpreise schnellen in die Höhe, die Iran-Krise eskaliert. Jetzt kommt die Ampelkoalition zu Krisengesprächen zusammen – mit weitreichenden Folgen für Verbraucher und Wirtschaft.
Dresdner Innenstadt evakuiert: 250-Kilo-Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg entschärft
Ein Blindgänger an der Elbe bringt Dresden in Atem: Mit Hochdruck-Wasserstrahl und Nerven aus Stahl beseitigen Experten eine tickende Zeitbombe. Warum die Entschärfung fast schiefging.
Bushido erhält überraschend drei Stimmen bei Grünwalder Bürgermeisterwahl
Ein Kuriosum in Grünwald: Wähler schreiben Bushidos bürgerlichen Namen auf den Stimmzettel. Doch der Rapper bleibt lieber in seiner Mega-Villa – fernab der Politik.
AfD scheitert vor Gericht: Social-Media-Wahlwerbung von 2021 muss offenlegt werden
Warum ein Facebook-Post über FDP-Interessenten die AfD jetzt in Erklärungsnot bringt. Das Urteil könnte politische Werbung im Netz für immer verändern.