02 May 2026, 10:34

Chaos bei Berlins Maidemo: Tausende blockieren Kreuzbergs Straßen bis in die Nacht

Eine große Gruppe von Menschen marschiert eine baumbestandene Straße in Berlin entlang und hält Kameras, mit einem Gebäude und einem klaren Himmel im Hintergrund.

Chaos bei Berlins Maidemo: Tausende blockieren Kreuzbergs Straßen bis in die Nacht

Berlins jährliche Revolutionäre Maidemonstration am 1. Mai musste am Mittwoch mit Verzögerungen kämpfen, als Tausende Feiernde die Straßen von Kreuzberg füllten. Der Demonstrationszug kam nur langsam voran, sodass Teile des Umzugs stecken blieben, während die Polizei die überfüllten Bereiche zu koordinieren versuchte.

Bis zum Abend hatte sich die Spitze der Demonstration bis nach Neukölln vorgearbeitet. Doch das Ende des Zuges blieb auf der Oranienstraße blockiert, wodurch die Demonstration in mehrere Abschnitte zerrissen wurde. Teilnehmer berichteten von Wartezeiten von bis zu 30 Minuten, bevor sie weiterziehen konnten.

Die Kommunistische Liga bestätigte auf X, dass ihr Block auf der Glogauer Straße festsaß. Als Grund für das Chaos nannten sie Feiernde, die die Bars und Gehwege in Kreuzberg überfüllten. Unterdessen sperrte die Polizei den Zugang zum Görlitzer Park und schloss mehrere Straßen für den Verkehr. Mehrere U-Bahn-Stationen wurden umgangen, um die Menschenmassen zu kontrollieren.

Innensenatorin Iris Spranger (SPD) erklärte im RBB-Abendschau, dass sich rund 50.000 Menschen in ganz Berlin zum Tag der Arbeit versammelt hätten. Trotz des Durcheinanders betonte sie, dass die Lage bisher friedlich geblieben sei. Ungewiss blieb jedoch, ob die Demonstranten ihr geplantes Ziel, den Südstern, noch vor Einbruch der Dunkelheit erreichen würden.

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Mit Annäherung der Nacht blieb der Fortschritt der Demonstration zäh. Die Polizei war mit starkem Aufgebot präsent, doch größere Zwischenfälle blieben aus. Angesichts des zersplitterten Zuges und der verstopften Straßen sahen sich die Organisatoren vor Herausforderungen, den Demonstrationszug zusammenzuhalten.

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