Chaos in Wolfenbüttels Fußgängerzone: Wer bremst die Regelbrecher?
Hubertus CasparChaos in Wolfenbüttels Fußgängerzone: Wer bremst die Regelbrecher?
Verstöße in Wolfenbüttels Fußgängerzone nehmen stark zu
In der Wolfenbütteler Fußgängerzone häufen sich Verkehrsverstöße deutlich. Radfahrer, E-Scooter-Nutzer und Lieferfahrzeuge missachten die Beschränkungen und gefährden damit Fußgänger. Die Wirtschaftsinitiative Wirtschaft Wolfenbüttel e.V. (IWW) hat nun zum Handeln aufgerufen.
In einer Stellungnahme forderte der IWW die lokalen Behörden und die Polizei auf, einzugreifen. Vorgeschlagen wurden eine Aufklärungskampagne sowie strengere Kontrollen, um das wachsende Problem einzudämmen.
Als Reaktion kündigte das Polizeiinspektion Wolfenbüttel an, ab der folgenden Woche die Streifen in der Fußgängerzone zu verstärken. Bußgelder, die bei diesen Einsätzen verhängt werden, bearbeitet das Ordnungsamt des Landkreises.
Die Stadt Wolfenbüttel unterstützt die polizeilichen Aufklärungsmaßnahmen. Eigenständige Kontrollen wird sie jedoch nicht durchführen – mit Verweis auf fehlende Zuständigkeit und begrenzte Ressourcen. Zudem arbeitet die Verwaltung daran, Lieferzeiten mit den erlaubten Fahrradfahrzeiten abzustimmen, um Verstöße zu verringern. Eine engere Zusammenarbeit mit Polizei oder Landkreis hält man jedoch nicht für notwendig.
Die verstärkten Streifen sollen Verkehrsverstöße in der Fußgängerzone reduzieren. Die angepassten Regelungen zu Liefer- und Radfahrzeiten könnten zusätzlich helfen, Verstöße zu vermeiden. Bußgelder aus den verschärften Kontrollen werden über die bestehenden Verwaltungswege abgewickelt.






