Dakar-Drama: Al-Rajhi und Gottschalk steigen nach Pechserie vorzeitig aus
Dörthe ScheuermannTitelverteidigung Explosion: Gottschalk beenden Dakar - Dakar-Drama: Al-Rajhi und Gottschalk steigen nach Pechserie vorzeitig aus
Yazeed Al-Rajhi und sein Beifahrer Thomas Gottschalk haben sich nach einer Reihe von Rückschlägen von der Dakar-Rallye 2026 zurückgezogen. Die Titelverteidiger kämpften mit technischen Problemen und den Folgen schwerer Verletzungen, die sie Anfang des Jahres erlitten hatten. Ihr Aus scheidet sie bereits vor der Halbzeit des Rennens aus dem Kampf um die Titelverteidigung aus.
Die Probleme des Duos begannen im April 2026, als ein Unfall in Jordanien bei beiden Wirbelfrakturen verursachte. Gottschalk musste sich einer Operation unterziehen, bei der Schrauben in seine Wirbelsäule eingesetzt wurden, um diese zu stabilisieren – die voraussichtlich erst 2027 entfernt werden können. Ihre Verletzungen zwangen sie zu einer 150-tägigen Pause und verkürzten so ihre Vorbereitungen auf die Saison 2026 deutlich.
Trotz ihrer Rückkehr in den Motorsport kam ihre Dakar-Teilnahme nie richtig in Fahrt. Bereits auf der ersten Etappe verloren sie wertvolle Zeit. Auf der dritten Etappe zwang sie ein technischer Defekt bei Kilometer 234 zum Aufgeben. Ein Platten auf der vierten Etappe verschärfte die Verzögerungen weiter und beendete jede Hoffnung auf die Verteidigung ihres Titels aus dem Jahr 2025. Mittlerweile ist Gottschalks Genesung fast abgeschlossen, und beide Fahrer blicken nun auf künftige Wettbewerbe. Zwar wurden noch keine konkreten Rennen bekannt gegeben, doch ihr Ziel ist klar: Sie wollen ihr Selbstvertrauen zurückgewinnen und in kommenden Wettkämpfen ihre Schnelligkeit unter Beweis stellen.
Der Rückzug beendet ein schwieriges Kapitel für Al-Rajhi und Gottschalk, die als amtierende Champions in die Rallye gestartet waren. Mit Gottschalks fortschreitender Besserung und dem Fokus auf zukünftige Rennen wird das Duo in den kommenden Monaten daran arbeiten, wieder an alte Stärke anzuknüpfen. Ihre Abwesenheit öffnet den Kampf um den Dakar-Titel 2026 für neue Kontrahenten.