23 June 2026, 20:22

Dax verliert 1,0 Prozent: Tech-Aktien korrigieren, Nahost-Krise entspannt sich leicht

Dax bleibt schwach - Korrekturen bei Technologiewerten

Dax verliert 1,0 Prozent: Tech-Aktien korrigieren, Nahost-Krise entspannt sich leicht

Dax büßt 1,0 Prozent ein – Technologiewerte korrigieren, Nahost-Spannungen entspannen sich

Der deutsche Leitindex Dax verlor am Dienstag 1,0 Prozent und schloss zur Mittagszeit bei rund 24.885 Punkten. Der Rückgang fiel mit Kurskorrekturen bei Technologieaktien und ersten Anzeichen einer Entspannung im Nahen Osten zusammen. Analysten führten die Entwicklung auf eine Mischung aus schwachen Unternehmenszahlen und konjunkturellen Daten zurück.

Gegen 12:30 Uhr mitteleuropäischer Zeit rutschte der Dax unter die Marke von 25.000 Punkten. Zu den Tagesgewinnern zählten SAP, die Deutsche Telekom und Qiagen, während Infineon, Hochtief und Siemens Energy zu den größten Verlierern gehörten. Belastend wirkten sich zudem enttäuschende Quartalszahlen des Chemiehandelskonzerns Brenntag sowie schwache Einkaufsmanager-Daten aus Deutschland aus.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Andreas Lipkow, Chefmarktanalyst bei CMC Markets, führte den Rückgang auf nachlassende Spannungen im Nahen Osten und eine breitere Konsolidierung bei Tech-Werten zurück. Unterdessen gab der Euro gegenüber dem Dollar nach und notierte bei 1,1411 US-Dollar. Auch die Ölpreise sanken: Die Nordsee-Sorte Brent verbilligte sich um 0,7 Prozent auf 77,39 Dollar pro Barrel.

Unterdessen setzte sich der starke Kursrutsch bei SpaceX fort – die Aktie verlor 35 Prozent gegenüber ihrem Höchststand nach dem Börsengang. Der Einbruch löschte rund 600 Milliarden Dollar an Marktkapitalisierung aus und spiegelt die allgemeine Volatilität an den globalen Märkten wider.

Da es dem Dax nicht gelang, sich oberhalb der 25.000-Punkte-Marke zu halten, hat sich die technische Chartlage weiter verschlechtert. Angesichts schwacher Konjunkturdaten und Unternehmensgewinne bleibt die weitere Entwicklung des Index ungewiss. Händler beobachten nun genau, ob sich an den Aktien- und Rohstoffmärkten Anzeichen für eine Stabilisierung abzeichnen.

Quelle