02 January 2026, 11:15

DFB-Frauen starten mit neuem Teamgeist in die WM-Qualifikation 2027

Drei Frauen mit Mützen und Brillen, ein Junge mit Brille und Mütze, der einen Ball und ein Schild hält, in einem Stadion mit Publikum und Feld dahinter, unter einem Himmel mit wenigen Lichtern.

DFB-Frauen 2026: WM-Qualifikationsspiele und die Frage um Wücks Vertrag - DFB-Frauen starten mit neuem Teamgeist in die WM-Qualifikation 2027

Die deutsche Frauenfußballnationalmannschaft steht vor einem entscheidenden Jahr. Ihre erste Herausforderung 2026 wird die Qualifikation für die Weltmeisterschaft 2027 in Brasilien sein. Mit der Heim-EM 2028 im Blick hat das Team hohe Erwartungen zu erfüllen und ein volles Programm vor sich.

Der Weg zur Qualifikation beginnt am 3. März in Dresden, wo Deutschland auf Slowenien trifft. Bundestrainer Christian Wück hat die Mannschaft umgestaltet und einen stabilen Kern aus erfahrenen Spielerinnen aufgebaut, während er gleichzeitig junges Talent fördert. Trotz einiger verbleibender Schwächen – insbesondere bei der Torabschlussqualität und der Kadertiefe – ist er stolz auf die Fortschritte des Teams und genießt die Arbeit mit der Mannschaft.

Wück betont, dass kontinuierliche Entwicklung entscheidend ist, wenn Deutschland um den WM-Titel mitspielen will. Bevor es wieder ernst wird, muss jedoch zunächst seine eigene Vertragssituation geklärt werden. Neben der internen Arbeit fordert er die Bundesliga-Vereine auf, mehr hochklassige Spiele zu ermöglichen. Seiner Meinung nach würde eine stärkere inländische Konkurrenz die Spielerinnen besser auf internationale Herausforderungen vorbereiten.

Mit Blick auf die EM 2028 im eigenen Land sieht Wück eine große Chance. Er ist überzeugt, dass starke Auftritte bei beiden Turnieren den Frauenfußball in Deutschland auf ein neues Niveau heben könnten.

Der unmittelbare Fokus liegt auf dem Spiel gegen Slowenien und der gesamten Qualifikationsphase. Erfolge in diesen Partien werden die Weichen für Deutschlands Ambitionen in Brasilien und darüber hinaus stellen. Gleichzeitig werden Wücks Vertragsverhandlungen und die Reaktion der Bundesliga-Vereine die langfristige Vorbereitung der Mannschaft prägen.