Dietenbach-Projekt startet: 83 Bewerbungen für 65 Grundstücke in Freiburgs neuem Viertel
Siegrid RöhrichtDietenbach-Projekt startet: 83 Bewerbungen für 65 Grundstücke in Freiburgs neuem Viertel
Die erste Bewerbungsrunde für Grundstücke im Freiburger Stadtteil Dietenbach ist nun abgeschlossen. Die Stadt erhielt 83 Vorschläge von 38 verschiedenen Bewerbern, die sich auf 65 Grundstücke in 23 Vergabe-Paketen verteilen. Damit beginnt eines der größten Wohnbauprojekte der Region.
Die Bewerbungen stammen aus einem breiten Spektrum: Privatbauherren, Baugruppen, Wohnungsgenossenschaften, Projektentwickler und Planungsbüros reichten Konzepte ein. Einige Grundstücke sind bereits für ehemalige Grundbesitzer reserviert, während die städtische Wohnungsbaugesellschaft Stadtbau in der ersten Phase etwa 130 Wohnungen errichten will.
Die Entwürfe unterscheiden sich stark in ihrem Umfang. Manche sehen kleine Stadthäuser mit nur zwei Wohneinheiten vor, andere planen größere Wohngebäude mit bis zu 50 Apartments. Insgesamt sollen in der ersten Phase rund 800 Wohnungen entstehen.
Die Stadt vergibt die Grundstücke nicht an den Höchstbietenden, sondern bewertet die Qualität der Konzepte und weitere Kriterien. Bis Mitte September arbeiten die Bewerber gemeinsam mit der Verwaltung an der Feinabstimmung ihrer Pläne. Die Bewertungen finden im Herbst statt, der Gemeinderat wird die endgültige Vergabe bis Jahresende beschließen.
Freiburg strebt eine ausgewogene Wohnmischung an. Zu den Prioritäten des Viertels gehören Bezahlbarkeit, soziale Vielfalt und hohe ökologische Standards.
Die erste Phase der Dietenbach-Entwicklung hat nun begonnen. Die endgültigen Entscheidungen über die Grundstücksvergabe fallen noch vor Ende 2024. Das Projekt soll Hunderte neuer Wohnungen schaffen und gleichzeitig die sozialen und ökologischen Ziele der Stadt erfüllen.






