14 April 2026, 18:35

Doppelte Zeitumstellung 2026: Was bedeutet das für Löhne und Arbeitszeiten?

Balkendiagramm, das wöchentliche Arbeitsstunden von Menschen zeigt, mit begleitendem erklärendem Text.

Doppelte Zeitumstellung 2026: Was bedeutet das für Löhne und Arbeitszeiten?

2026 gibt es zweimal Zeitumstellung – mit Folgen für Löhne und Arbeitszeiten

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Zweimal wird 2026 an der Uhr gedreht, und das wirft Fragen zu Bezahlung und Arbeitsstunden auf. In der Nacht vom 28. auf den 29. März springt die Uhr eine Stunde vor – eine Stunde fällt einfach weg. Am 24. auf den 25. Oktober wird sie dann wieder um eine Stunde zurückgestellt. Diese Umstellungen wirken sich je nach Vertrag und Entlohnungsmodell unterschiedlich auf Beschäftigte aus.

Am 29. März springt die Uhr um 2:00 Uhr direkt von 1:59 Uhr auf 3:00 Uhr – die Nacht wird um eine Stunde kürzer. Stundenlohnkräfte könnten an diesem Tag weniger Lohn erhalten, es sei denn, ihr Vertrag sieht eine andere Regelung vor. Arbeitgeber dürfen Mitarbeiter nicht einfach verpflichten, die verlorene Stunde nachzuarbeiten, ohne dass dies vorher vereinbart wurde.

Im Herbst kehrt sich die Situation um. Wenn die Uhr am 25. Oktober zurückgestellt wird, stellt sich die Frage, ob Beschäftigte eine zusätzliche Stunde arbeiten müssen. Das Bundesarbeitsgericht hat bestätigt, dass Arbeitgeber verlangen können, dass Mitarbeiter bis zum offiziellen Ende ihrer Schicht bleiben, um den Betrieb aufrechtzuerhalten. Dennoch gelten die Regeln für Überstunden: Fehlt eine entsprechende Vereinbarung, müssen zusätzliche Stunden in der Regel bezahlt werden.

Für Angestellte mit festem Monatsgehalt ändert sich durch die Zeitumstellung nichts am Verdienst – ihr Lohn bleibt unabhängig vom Zeitsprung gleich. Bei Stundenlöhnen hingegen hängt die Bezahlung von Verträgen, Tarifverträgen oder betrieblichen Regelungen ab.

Die Zeitumstellungen im Frühling und Herbst stellen Arbeitnehmer und Arbeitgeber vor unterschiedliche Herausforderungen. Stundenlohnkräfte könnten im März Lohn verlieren, sofern sie nicht durch Vereinbarungen geschützt sind, während Festangestellte keine finanziellen Nachteile haben. Im Oktober kann zwar zusätzliche Arbeitszeit verlangt werden – aber nur, wenn die Überstundenregelungen eingehalten werden.

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