Drei spektakuläre Bergrettungseinsätze bei Freiburg in nur 48 Stunden
Siegrid RöhrichtDrei spektakuläre Bergrettungseinsätze bei Freiburg in nur 48 Stunden
Bergrettungsteams bei Freiburg hatten ein ereignisreiches Wochenende mit drei Einsätzen
Bergrettungskräfte in der Nähe von Freiburg waren am vergangenen Wochenende stark gefordert, nachdem sie zu drei separaten Vorfällen ausgerückt waren. Die Alarmierungen betrafen Wanderer, die an verschiedenen Orten gestürzt waren und dringend medizinische Versorgung sowie aufwendige Rettungsmaßnahmen benötigten.
Der erste Einsatz ereignete sich am Samstag, dem 25. April 2026, als das Bergrettungsteam Notschrei zu einem verunglückten Wanderer am Schauinsland alarmiert wurde. Nähere Angaben zum Zustand der Person lagen zunächst nicht vor.
Noch am selben Tag wurden Retter zum Schlossberg in der Nähe eines Spielplatzes gerufen. Ein 65-jähriger Mann war gestürzt und klagte über gesundheitliche Probleme. Die Einsatzkräfte leisteten erste Hilfe, bevor sie ihn auf einer Vakuummatratze zum Kanonenplatz brachten, wo ein Rettungswagen die weitere Versorgung übernahm.
Am Sonntag, dem 26. April 2026, ging ein weiterer Notruf von den Gfällfelsen in Oberried ein. Eine Wanderin war dort abgerutscht und einen steilen Hang hinuntergeglitten. Die Retter versorgten sie medizinisch und forderten einen Hubschrauber an, der sie mit einer Winde bergte. Der Einsatz zog sich über mehrere Stunden hin, wobei zahlreiche Freiwillige mitwirkten.
Alle drei Vorfälle erforderten abgestimmte Aktionen der örtlichen Bergwacht und Rettungsdienste, um die Verletzten sicher zu bergen und zu versorgen.
Die Ereignisse des Wochenendes unterstreichen die Gefahren, denen Wanderer in dem unwegsamen Gelände der Region ausgesetzt sind. Ehrenamtliche Retter spielten bei jedem Einsatz eine entscheidende Rolle und setzten spezielles Equipment ein, um die Verletzten zu erreichen und zu transportieren.






