11 March 2026, 18:31

Dresdner Innenstadt evakuiert: 250-Kilo-Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg entschärft

Ein altes Dokument mit einer Zeichnung einer Stadtansicht, das die Belagerung von Dresden im Jahr 1803 zeigt, mit Text, der die Ereignisse der Belagerung beschreibt.

Weltkriegsbombe in Dresden entschärft: Zünder vor Ort detoniert - Dresdner Innenstadt evakuiert: 250-Kilo-Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg entschärft

Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg in Dresdner Innenstadt entdeckt – 18.000 Anwohner müssen evakuiert werden

Eine im Zweiten Weltkrieg abgeworfene Bombe, die am Sonntag in der Dresdner Innenstadt gefunden wurde, zwang die Behörden, rund 18.000 Anwohner in Sicherheit zu bringen. Der Blindgänger, der in der Nähe der eingestürzten Carolabrücke entdeckt wurde, stellte wegen seines instabilen Zünders ein erhebliches Risiko dar. Die Einsatzkräfte führten eine zweistündige, hochriskante Operation durch, um die Gefahr zu beseitigen.

Die 250 Kilogramm schwere, nicht explodierte Bombe war bei einer routinemäßigen Kampmittelräumung am Ufer der Elbe im Stadtteil Neustadt gefunden worden. Anders als viele Kriegsbomben, die mit doppelten Zündmechanismen ausgestattet sind, verfügte dieser Sprengkörper über einen einzigen, stark beschädigten Zünder – was die Entschärfung deutlich gefährlicher machte.

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Das Bombenräumkommando entschied sich gegen eine manuelle Entschärfung. Stattdessen setzten die Experten einen Hochdruck-Wasserstrahlschneider ein, um den Zünder präzise zu entfernen. Wäre dieses Verfahren gescheitert, hätte die gesamte Bombe vor Ort kontrolliert gesprengt werden müssen – mit potenziell verheerenden Folgen für die Umgebung.

Nach der Bergung wurde der Zünder an Ort und Stelle vernichtet; zurück blieb nur ein kleines Fragment. Die Polizei hatte zuvor eine Sperrzone mit einem Radius von 1.000 Metern eingerichtet und das Gebiet vor Beginn der Aktion geräumt.

Die erfolgreiche Entschärfung verhinderte eine mögliche Katastrophe in einem dicht besiedelten Teil Dresdens. Der Vorfall unterstreicht die anhaltenden Gefahren durch Kriegsaltlasten – selbst Jahrzehnte nach Ende des Konflikts. Die Anwohner durften erst in ihre Häuser zurückkehren, nachdem die Behörden die Zone für sicher erklärt hatten.

Quelle