Dürre in Sachsen-Anhalt gefährdet die Ernte durch extreme Bodentrockenheit
Wasserknappheit auf den Feldern - Bauern fürchten Ertragseinbußen - Dürre in Sachsen-Anhalt gefährdet die Ernte durch extreme Bodentrockenheit
Sachsen-Anhalt steht vor einer schweren Bodentrockenheit, die die diesjährige Ernte bedroht
Seit dem Herbst 2025 haben anhaltende Niederschlagsdefizite die Feuchtigkeitsreserven im Boden nicht aufgefüllt – die Felder sind gefährlich ausgetrocknet. Landwirte und Agrarexperten warnen nun vor möglichen Ernteausfällen, falls sich die Lage nicht bald bessert.
Die aktuelle Krise ist das Ergebnis jahrelanger unbeständiger Niederschläge in der Region. Zwar verzeichnete Magdeburg zwischen 2021 und 2022 überdurchschnittlich viel Regen, doch folgte darauf eine extreme Dürrephase von 2023 bis 2025. Besonders trocken war das vergangene Jahr: Die jährliche Regenmenge lag 15 bis 20 Prozent unter dem 30-Jahres-Durchschnitt. 2025 fielen in Magdeburg nur 377 Liter pro Quadratmeter – deutlich weniger als die 550 Liter im Jahr 2024.
Mittlerweile sind die Bodenfeuchtigkeitswerte unter kritische Schwellen für das Pflanzenwachstum gesunken. Die pflanzenverfügbare Feldkapazität liegt in vielen Gebieten bei unter 50 Prozent – ein Wert, der schwere Schäden an Ackerfrüchten zur Folge haben kann. Die Regenfälle im Februar brachten kaum Entlastung, sodass die Feuchtigkeitsreserven in der obersten Bodenschicht landesweit aufgebraucht sind.
Der Bauernverband Sachsen-Anhalt schlägt Alarm angesichts der anhaltenden Dürre. Ohne anhaltende, ergiebige Regenfälle droht in Kürze flächendeckender Trockenstress, da die Wasservorräte im Oberboden weiter schwinden. Betroffen sind alle Regionen, eine spürbare Erholung ist nicht in Sicht.
Die anhaltende Trockenperiode setzt die Landwirtschaft in Sachsen-Anhalt dem Risiko verringerter Erträge aus. Die Bodenfeuchte bleibt deutlich unter dem Niveau, das die Kulturen für eine gesunde Entwicklung benötigen. Ohne eine rasche Wetteränderung steht die Branche vor einer herausfordernden Anbausaison.
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