14 April 2026, 20:32

Düsseldorfer Flughafen testet ferngesteuerte Shuttles ab 2026 mit Rheinmetall

Schwarzes und weißes Luftbild einer Stadt mit Gebäuden, Straßen und Wolken, beschriftet mit "Boeing B-17 Flying Fortress in Germany" unten.

Düsseldorfer Flughafen testet ferngesteuerte Shuttles ab 2026 mit Rheinmetall

Rheinmetall, MIRA GmbH und Rheinbahn AG starten Testbetrieb für ferngesteuerte Shuttle-Dienste am Düsseldorfer Flughafen

Ab Mai 2026 wollen die drei Unternehmen im Rahmen eines Pilotprojekts einen teleoperierten Shuttle-Service am Flughafen Düsseldorf einführen. Das Vorhaben soll die Fernsteuerung von Fahrzeugen als flexible, bedarfsgerechte Transportlösung für Städte erproben. Unterdessen hat der Aktienkurs des Rüstungskonzerns Rheinmetall in jüngster Zeit Federn lassen müssen: Allein im vergangenen Monat verlor das Papier rund 15 Prozent an Wert.

Der Shuttle-Service wird auf öffentlichen Straßen verkehren und die S-Bahn-Haltestelle des Flughafens mit dem EUREF-Campus sowie dem Hauptterminal verbinden. Während der Testphase bleibt aus Sicherheitsgründen ein Sicherheitsfahrer an Bord, um den reibungslosen Ablauf zu gewährleisten.

Die Technologie wurde im Forschungsprojekt PoQuaSIA entwickelt und kombiniert Cloud-Infrastruktur, eine IoT-Plattform sowie Echtzeit-Flottenmanagement. Gefördert wird das Vorhaben vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie im Rahmen der europäischen Initiative 8bra. Ziel des Pilotprojekts ist es, das System unter realen Bedingungen zu optimieren – mit besonderem Fokus auf Sicherheit, Stabilität, Wirtschaftlichkeit und Skalierbarkeit.

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Trotz der Hoffnung auf einen großen Rüstungsauftrag der Bundesregierung bleibt die Rheinmetall-Aktie unter Druck. Allein am Donnerstag fiel der Kurs von 1.490 auf 1.426 Euro – ein Minus von 4,3 Prozent. Innerhalb des letzten Monats summiert sich der Verlust auf etwa 15 Prozent.

Das Projekt soll wertvolle Praxisdaten zur Fernsteuerung von Shuttles im städtischen Verkehr liefern. Bei Erfolg könnte es den Weg für eine breitere Einführung flexibler, bedarfsgesteuerter Mobilitätsangebote ebnen. Die Ergebnisse des Tests werden zeigen, ob die Technologie den Anforderungen an Sicherheit, Wirtschaftlichkeit und Skalierbarkeit gerecht wird.

Quelle