Eintracht Frankfurt steckt tief in der Krise – 1:3 gegen Hoffenheim und fünf Spiele ohne Sieg
Siegrid RöhrichtFrankfurt versinkt tiefer in der Krise - Fans buhen - Eintracht Frankfurt steckt tief in der Krise – 1:3 gegen Hoffenheim und fünf Spiele ohne Sieg
Eintracht Frankfurt kassiert schwere 1:3-Heimniederlage gegen die TSG Hoffenheim und bleibt seit fünf Spielen sieglos
Mit der deutlichen 1:3-Niederlage gegen die TSG Hoffenheim hat Eintracht Frankfurt seine Serie ohne Sieg auf fünf Spiele ausgebaut. Die Niederlage wirft die Hessen in der Bundesliga fünf Punkte hinter die europäischen Qualifikationsplätze zurück. Die Fans zeigten ihre Wut mit lauten Pfiffen und Protesttransparenten, während die Krise des Teams anhält.
Zwar ging Frankfurt durch Arnaud Kalimuendo früh in Führung – der Stürmer erzielte damit sein erstes Heimtor für den Verein –, doch musste er kurz darauf mit einer Muskelverletzung vom Platz. Hoffenheim drehte die Partie mit drei Treffern innerhalb von nur 13 Minuten noch vor der Pause.
Die Niederlage verschärft Frankfurts defensive Probleme: Torhüter Kauã Santos steht wegen wiederholter Patzer in der Kritik. Bereits im jüngsten Spiel kassierte die Mannschaft drei Gegentreffer, was die Sorgen um die Abwehr weiter verstärkt. Ohne festen Cheftrainer wird das Team von Interims-Duo Dennis Schmitt und Alex Meier in das bevorstehende Champions-League-Spiel gegen Tottenham Hotspur führen, wie Sportdirektor Markus Krösche bestätigte. Dieser sucht weiterhin nach einer langfristigen Lösung und setzt auf einen Trainer, der offensiven Fußball spielt, Spieler entwickelt und Stabilität bringt. Marco Rose gilt als Favorit – konkrete Gespräche laufen –, während auch Matthias Jaissle im Gespräch ist. Edin Terzic hingegen ist nicht mehr im Rennen. Im nächsten Ligaspiel empfängt Frankfurt Bayer Leverkusen – ein entscheidendes Heimspiel, in dem Rose möglicherweise erstmals die Verantwortung übernehmen könnte.
Die Niederlage gegen Hoffenheim versetzt die Eintracht sowohl sportlich als auch strukturell unter Druck. Das Duell gegen Leverkusen wird zum Schlüsselspiel, um die negative Serie zu beenden. Parallel läuft die Suche nach einem dauerhaften Trainer auf Hochtouren – der Verein hofft auf eine schnelle Lösung der eskalierenden Krise.