Eisblockade im Elbe-Lübeck-Kanal: Lübecks Häfen kämpfen mit Lieferengpässen
Oliver LinkeWegen Eis: Kein Durchkommen für Schiffe in Geesthacht - Eisblockade im Elbe-Lübeck-Kanal: Lübecks Häfen kämpfen mit Lieferengpässen
Elbe-Lübeck-Kanal bleibt durch Eis blockiert – wichtige Schifffahrtsroute für Lübecks Häfen unterbrochen
Der Elbe-Lübeck-Kanal ist weiterhin durch Eis versperrt und unterbricht damit eine lebenswichtige Verbindung für die Lübecker Häfen. Die 61 Kilometer lange Wasserstraße verbindet die Stadt mit dem europäischen Binnenschifffahrtsnetz, doch seit dem 22. Januar liegt der Verkehr aufgrund der Frostbedingungen lahm.
Die Sperrung begann, als sich dickes Eis im Kanal bildete und die Behörden gezwungen waren, die Schleusen zu schließen. Auch die Schleuse in Geesthacht an der Elbe, eine wichtige Passage in Richtung Hamburg, wurde gestern gesperrt. Die zuständigen Stellen rechnen nun damit, dass die Schließung mindestens bis zum 2. Februar andauert – bei anhaltender Kälte könnten sich die Verzögerungen jedoch weiter hinziehen.
Die unpassierbare Lage des Kanals stört den Transport zwischen Lübeck und dem weiteren europäischen Netz. Normalerweise fahren Schiffe von Lübecks Häfen über Lauenburg zur Elbe, doch das Eis verhindert derzeit, dass Reedereien Waren befördern können. Unternehmen, die auf diese Route angewiesen sind, müssen mit längeren Verzögerungen rechnen.
Die Schifffahrt durch den Kanal und die Geesthachter Schleuse bleibt bis auf Weiteres eingestellt. Die frühestmögliche Wiedereröffnung ist für Donnerstag, 23 Uhr, vorgesehen – wetterbedingte Prognosen könnten diesen Termin jedoch noch verschieben. Die Schifffahrtsunternehmen, die Lübecks Häfen bedienen, müssen nun abwarten, bis das Eis weicht, bevor sie ihren Betrieb wieder aufnehmen können.