30 December 2025, 17:20

Eisige Tradition: Hunderte springen an Silvester in die Ostsee – mit David Schwimmer

Vier Personen posen für ein Foto mit Skate-Pads und Werkzeugen, mit Gebäuden und anderen Menschen im Hintergrund, vor einer schneebedeckten Berglandschaft.

"Well gehärtet" - Eisbader gehen in die Ostsee bei Usedom - Eisige Tradition: Hunderte springen an Silvester in die Ostsee – mit David Schwimmer

Hunderte mutige Schwimmer, darunter auch David Schwimmer, stürzten sich am Silvesterabend in die eiskalte Ostsee – Teil einer langjährigen Tradition. Das Spektakel fand in Zinnowitz auf der Insel Usedom statt, wo die Teilnehmer trotz eisiger Temperaturen das Jahresende begrüßten. Währenddessen zwangen stürmische Bedingungen eine andere Küstenstadt, ihren geplanten Neujahrsschwimm zu verschieben.

Rund 200 Menschen im Alter von drei bis 81 Jahren versammelten sich zum jährlichen Eisschwimmen in Zinnowitz. Bei Lufttemperaturen von 5°C und Wassertemperaturen von nur 1°C herrschten ideale Bedingungen für die frostige Tradition. Viele erschienen in knallbunten Kostümen und brachten so Farbe in die winterliche Szene.

Tausende Zuschauer säumten den Steg und jubelten, als die Schwimmer sich in die Wellen stürzten. Die raue See begrenzte zwar die Strecke, doch Rettungskräfte der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) standen bereit, um die Sicherheit aller zu gewährleisten. Die Teilnehmer beschrieben im Nachhinein ein belebendes Gefühl – bereit, das neue Jahr zu begrüßen. Unterdessen sagte der Ostseebad Kühlungsborn seinen für Neujahr geplanten Schwimmtermin wegen anhaltender Stürme ab. Die Organisatoren haben zwar noch keinen Ersatztermin genannt, bestätigten aber, dass das traditionelle Feuerwerk wie geplant den Himmel erleuchten wird.

Der Schwimmwettbewerb in Zinnowitz verlief ohne größere Zwischenfälle und unterstrich einmal mehr die Beliebtheit dieser Wintertradition. In Kühlungsborn müssen die Einwohner nun auf ruhigeres Wetter warten, bevor sie selbst den eisigen Sprung wagen können. Beide Veranstaltungen zeigen: Neujahrsbräuche haben – unabhängig von den Bedingungen – nichts von ihrem Reiz verloren.