30 June 2026, 14:29

Elbtunnel-Durchbruch: Wie ein 5,2 Kilometer langes Infrastrukturprojekt die Energiewende vorantreibt

Meilenstein für SuedLink erzielt

Elbtunnel-Durchbruch: Wie ein 5,2 Kilometer langes Infrastrukturprojekt die Energiewende vorantreibt

Elbtunnel-Durchbruch: Meilenstein für wichtiges Infrastrukturprojekt erreicht

Der Elbquerungstunnel hat mit seinem jüngsten Durchbruch einen entscheidenden Meilenstein erreicht. Das rund 5,2 Kilometer lange Bauwerk verbindet Wewelsfleth in Schleswig-Holstein mit Wischhafen in Niedersachsen unter der Elbe hindurch. Nach der erfolgreichen Auffahrung beginnen die Bauteams nun mit den Innenausbauarbeiten und der technischen Ausstattung.

Der Tunnel wurde in mehreren Dutzend Metern Tiefe unter dem Flussbett mit maschinellem Tunnelvortrieb errichtet. Herausfordernde geologische Bedingungen, darunter wasserführende Bodenschichten, verzögerten die Arbeiten zeitweise. Dennoch konnte das Projekt früher als geplant abgeschlossen werden.

Die Höchstleistung beim Vortrieb lag bei 158,7 Metern in einer einzigen Woche. Auf den letzten 400 Metern ermöglichte günstiger Untergrund rasche Fortschritte – mit einem maximalen Tagesvorschub von 32,6 Metern. Das Bauunternehmen Porr bezeichnet die Elbquerung als eines der wichtigsten Infrastrukturprojekte Deutschlands für die Energiewende.

Nach der Fertigstellung wird der Tunnel Hochspannungs-Gleichstromkabel aufnehmen, die Teil des SuedLink-Stromkorridors sein werden – einer zentralen Leitung für den Transport erneuerbarer Energien durch das Land.

Mit dem Durchbruch endet die Auffahrphase. Nun folgen der Innenausbau und die technische Installation. Der Tunnel spielt eine Schlüsselrolle in Deutschlands Plänen zum Ausbau des Netzes für erneuerbare Energien.

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