Erfurts erste Moschee eröffnet: Ein historischer Schritt für Thüringen
Erste Moschee in Thüringen eröffnet - Erfurts erste Moschee eröffnet: Ein historischer Schritt für Thüringen
Erste tagesschau-ähnliche Moschee Thüringens in Erfurt offiziell eröffnet
Die erste speziell als Moschee konzipierte Gebetsstätte Thüringens hat in Erfurt ihre Türen geöffnet. Die Mahmud-Moschee, erbaut von der Ahmadiyya Muslim Jamaat, markiert einen historischen Moment nach fast zehn Jahren Planung und Herausforderungen. Als Ort des Gebets und des Dialogs soll sie das Verständnis zwischen verschiedenen Glaubensgemeinschaften und Kulturen fördern.
Die Ahmadiyya Muslim Jamaat, die seit 1990 in Erfurt aktiv ist, verfügt nun über einen eigenen Versammlungsort für ihre rund 100 Mitglieder in Thüringen. Die Moschee ist das erste neu errichtete islamische Gotteshaus mit Kuppel und einem kleinen Minarett in einem der fünf ostdeutschen Bundesländer. Doch der Bau verlief nicht ohne Widerstand: Gegner stellten große Holzkreuze auf und platzierten Schweinekadaver mit Pfählen in der Nähe der Baustelle – ein Ausdruck der Ablehnung gegenüber dem Projekt.
An der feierlichen Eröffnung nahmen Vertreter aus evangelischen und katholischen Kirchen, der jüdischen Gemeinde Thüringens sowie lokale Politiker teil. Der ehemalige thüringische Ministerpräsident Bodo Ramelow lobte den Leitspruch der Moschee "Liebe für alle, Hass für niemanden" als "eine großartige Botschaft". Die Ahmadiyya-Bewegung, 1889 in Indien gegründet, wird in mehreren Ländern – insbesondere in Pakistan – verfolgt, wächst in Deutschland jedoch weiter: Rund 60.000 Anhänger gehören hierzulande zu 250 Gemeinden bundesweit.
Verzögerungen, unter anderem durch die COVID-19-Pandemie, verlängerten die Bauzeit. Trotz aller Rückschläge steht die Moschee nun als 70. neu errichtetes Ahmadiyya-Gotteshaus in Deutschland – ein Schritt auf dem Weg zum Ziel, landesweit 100 solche Zentren zu etablieren.
Die Mahmud-Moschee wird künftig nicht nur als Gebetsort, sondern auch als Plattform für interreligiösen Austausch dienen. Ihre Fertigstellung ist ein Meilenstein für die Ahmadiyya-Gemeinde in Ostdeutschland. Erwartet wird, dass sie die Beziehungen zwischen den verschiedenen Religionsgemeinschaften in der Region weiter stärkt.
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