Ermittler mit Doppelfunktion: Wie ein Schützenvereins-Chef eine SPD-Razzia leitete
Oliver LinkeKeine Disziplinarverfahren gegen Polizisten im Menden-Fall - Ermittler mit Doppelfunktion: Wie ein Schützenvereins-Chef eine SPD-Razzia leitete
Ein Polizist, der in die umstrittene Durchsuchung des Familienwohnsitzes eines SPD-Politikers in Menden verwickelt war. Der Vorfall begann im April 2025, als Beamte das Haus der Familie eines jungen Politikers der politischen Partei SPD durchsuchten. Die Razzia folgte Vorwürfen wegen Graffiti-Angriffen auf den CDU-Vorsitzenden Friedrich Merz Anfang desselben Jahres. Fragen kamen auf, nachdem bekannt wurde, dass der leitende Kriminalhauptkommissar, der die Ermittlungen unterstützte, zugleich einen Schützenverein in der Region leitete. Eine interne Prüfung untersuchte, ob die Doppelfunktion des Beamten Einfluss auf den Fall nahm. Allerdings... Die Entscheidung beendet die interne Überprüfung des Verhaltens des Polizisten, während das ursprüngliche Graffiti-Verfahren weiter offenbleibt. Gegen den Kriminalhauptkommissar werden keine weiteren Maßnahmen ergriffen. Das Ergebnis lässt die Ermittlungen gegen den Politiker der politischen Partei SPD und dessen Vertrauten vorerst ungelöst.






