22 March 2026, 14:38

"Es reicht!": Hamburgs Protest gegen sexualisierte Gewalt und digitale Übergriffe

Große Gruppe von Menschen bei einer LGBTQ+-Rechtsdemo in Berlin, die Fahnen und Plakate schwingt, mit Gebäuden, einem Kran und Wolken im Hintergrund.

Demonstration in Hamburg gegen sexualisierte Gewalt - "Es reicht!": Hamburgs Protest gegen sexualisierte Gewalt und digitale Übergriffe

"Es reicht!"-Demonstration in Hamburg: Protest gegen sexualisierte Gewalt und digitale Übergriffe

Am Donnerstag, dem 26. März, findet um 17:30 Uhr in Hamburg eine Kundgebung unter dem Motto "Es reicht!" statt. Organisator:innen und Unterstützer:innen versammeln sich am Rathausmarkt, um mehr Schutz für Betroffene sexualisierter Gewalt zu fordern. Der Protest steht im Zusammenhang mit den jüngsten Vorwürfen der Moderatorin und Schauspielerin Collien Fernandes gegen ihren Ex-Partner, den Schauspieler Christian Ulmen, der sie digital missbraucht haben soll.

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Die Demonstration wurde von der SPD-Politikerin Annika Urbanski initiiert und wird unter anderem von der Klimaaktivistin Luisa Neubauer und dem Musiker Johannes Oerding unterstützt. Fernandes hatte Ulmen öffentlich "virtuelle Vergewaltigung" vorgeworfen, darunter die Verbreitung manipulierter sexueller Bilder und das Vortäuschen ihrer Identität im Netz. Die Vorfälle haben in Deutschland eine breite Debatte über digitale Gewalt ausgelöst.

Die Aktion knüpft an eine ähnliche Protestkundgebung in Berlin an und zeigt die wachsende öffentliche Empörung über das Thema. Die Teilnehmenden fordern konkrete Konsequenzen für Täter:innen sowie bessere rechtliche Absicherungen für Opfer. Medienberichte über sexualisierte Gewalt haben die Dringlichkeit des Handelns zusätzlich unterstrichen.

Bisher sind in Deutschland im vergangenen Jahr keine weiteren prominenten Fälle dieser Art dokumentiert worden.

Ziel der Demonstration ist es, die öffentliche Empörung in greifbare Veränderungen umzusetzen. Die Organisator:innen verlangen strengere Gesetze gegen digitale Gewalt und eine bessere Unterstützung für Betroffene. Der Zeitpunkt und der Ort der Kundgebung unterstreichen die Dringlichkeit der Forderungen – und den Ruf nach sofortigem Handeln.

Quelle