22 April 2026, 20:39

Extrem überladener Lkw auf der A1 gestoppt – fast doppeltes Gewicht erlaubt

Ein großer Lastwagen steht vor einem Gebäude mit einer Tafel, auf der 'Teilen Sie eine positiv überladene Erfahrung' steht, mit Stufen, einem Zylinder auf dem Boden, Geländern, Strommasten, Laternen, Bäumen und einem bewölkten Himmel.

Extrem überladener Lkw auf der A1 gestoppt – fast doppeltes Gewicht erlaubt

Polizei stoppt extrem überladenen Sattelschlepper auf der A1 bei Osnabrück

Bei einer Routinekontrolle auf der Autobahn A1 haben Beamte der Polizei Osnabrück einen schwer überladenen Sattelzug angehalten. Das Fahrzeug transportierte eine riesige Kabeltrommel mit Stahlseil und wog fast das Doppelte des gesetzlich erlaubten Gewichts. Die Beamten stuften den Verstoß als äußerst gefährlich ein und kündigten verschärfte Kontrollen an.

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Die Überprüfung erfolgte am Rasthof Dammer Berge West, wo die Behörden gezielt Schwerlast- und Großraumtransporte kontrollierten. Ein Sattelzug auf der Route von Dänemark in die Niederlande fiel sofort durch seine extreme Überladung auf.

Bei der anschließenden Wiegekontrolle zeigte das Fahrzeug 77,7 Tonnen an – fast doppelt so viel wie die zulässigen 37,7 Tonnen. Die Überlastung betrug nahezu 100 Prozent des erlaubten Gewichts, zudem waren die Achslasten deutlich überschritten. Die Polizei untersagte dem Lkw umgehend die Weiterfahrt.

Das verantwortliche Unternehmen muss nun ein Bußgeld in Höhe von 785 Euro zahlen, während der Fahrer eine Sicherheitsleistung in gleicher Höhe hinterlegen musste. Zudem beschlagnahmten die Behörden Vermögenswerte im Wert von über 4.300 Euro. Lars Plogmann, Sprecher des Polizeidirektion Osnabrück, betonte die erheblichen Risiken solcher Verstöße. Er bestätigte, dass künftige Kontrollen noch strenger durchgeführt werden.

Der überladene Lkw wurde gestoppt, bevor er weitere Strecken zurücklegen konnte, und so mögliche Gefahren auf der Straße verhindert wurden. Das Unternehmen muss die finanziellen Strafen tragen, und die Kaution des Fahrers bleibt bis zur Klärung des Falls einbehalten. Die Polizei machte deutlich, dass ähnliche Verstöße künftig mit schnellen und konsequenten Maßnahmen geahndet werden.

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