FC Bayern plant 100-Millionen-Leistungszentrum an der Säbener Straße
Siegrid RöhrichtFC Bayern plant 100-Millionen-Leistungszentrum an der Säbener Straße
Aus dem bescheidenen Trainingsgelände des FC Bayern München an der Säbener Straße ist einer der modernsten Fußballkomplexe der Welt geworden. Nun plant der Verein ein neues Leistungszentrum – für geschätzte 100 Millionen Euro. Mit diesem Vorhaben will der Rekordmeister einmal mehr globale Maßstäbe in der Fußball-Infrastruktur setzen.
Die Entwicklung des Standorts begann bereits in den 1970er-Jahren, als der FC Bayern seine Strukturen abseits des Platzes professionalisierte. Damals waren die Bedingungen noch karg: Legenden wie Sepp Maier erinnerten sich später an weit weniger luxuriöse Verhältnisse. Doch über die Jahrzehnte baute der Club das Gelände kontinuierlich aus – bis hin zu einer weltweiten Referenzadresse.
Ehemalige Trainer wie Jürgen Klinsmann trieben die Vision eines ganzheitlichen Leistungszentrums voran, das Training, Regeneration und Bildung vereint. Der Architekt Sascha Arnold feilte später an jedem Detail, um durchgehend Spitzenstandards zu garantieren. Heute umfasst der Komplex einen Hörsaal, eine Bibliothek, Erholungszonen und hochmoderne Umkleidekabinen.
Spieler und Mitarbeiter loben die Anlagen in höchsten Tönen: Mark van Bommel bezeichnete sie als "unübertroffen in Europa" und verglich sie mit Luxushotels der Extraklasse. Für den Verein ist das geplante Leistungszentrum nun ein zentrales Instrument, um weiterhin Top-Talente anzuziehen.
Mit dem 100-Millionen-Projekt zementiert die Säbener Straße ihren Ruf als Fußball-Benchmark. Die Investition sichert dem FC Bayern nicht nur technologische Spitze, sondern unterstreicht auch das langfristige Streben nach Exzellenz – auf und neben dem Platz.






