02 January 2026, 11:13

Fehmarnsund-Tunnel: Schlüsselbauabschnitt für bessere Straßenverbindung vergeben

Ein Zug fährt aus einem Tunnel zwischen Gebäuden heraus.

Fehmarnsund-Tunnel: Schlüsselbauabschnitt für bessere Straßenverbindung vergeben

Fehmarnsund-Tunnel: Wichtiger Meilenstein mit Vergabe eines Schlüsselbauabschnitts

Der Bau des Fehmarnsund-Tunnels hat einen entscheidenden Schritt nach vorn gemacht: Ein Joint Venture wurde mit der Umsetzung eines zentralen Bauabschnitts beauftragt. Die Unternehmen Depenbrock und Kemna übernehmen im Rahmen des Gesamtprojekts Fehmarnbelt-Querspange die Straßen- und Infrastrukturarbeiten. Das ehrgeizige Vorhaben soll Skandinavien durch einen nahtlosen Verkehrsweg mit Südeuropa verbinden.

Der Fehmarnsund-Tunnel bildet einen zentralen Abschnitt der Fehmarnbelt-Querspange, einem europäischen Infrastrukturprojekt von großer Bedeutung. Nach seiner Fertigstellung wird er die Insel Fehmarn mit dem schleswig-holsteinischen Festland und Dänemark verbinden. Die Verbindung dient zugleich als kombinierte Straßen- und Schienenroute und stärkt so die Transportkapazitäten zwischen wichtigen Wirtschaftsstandorten und Häfen.

Im Rahmen des Vergabepakets 4 sind Depenbrock und Kemna für den Straßenbau und die zugehörige Infrastruktur zuständig. Zu ihren Aufgaben gehören der Neubau der Bundesstraße 207 in veränderter Trassenführung, die Verlegung von Nebenstraßen sowie der Bau von Kreisverkehren. Innerhalb des Tunnels verlegen sie die Fahrbahndecke und installieren Entwässerungssysteme, außerhalb errichten sie alle Straßenschichten und führen Tiefbauarbeiten durch. Die technische Leitung des Joint Ventures liegt bei Depenbrock. Karl-Heinrich Depenbrock, geschäftsführender Gesellschafter der Depenbrock-Gruppe, bezeichnete das Projekt als „große Ehre“ und betonte das Engagement des Unternehmens für dessen erfolgreiche Umsetzung. Der fertige Tunnel soll eine einheitliche Wirtschaftsregion von Skandinavien bis nach Südeuropa schaffen.

Der Fehmarnsund-Tunnel wird die Verkehrsverbindungen in Nord- und Mitteleuropa deutlich stärken. Mit Depenbrock und Kemna an der Spitze der Straßen- und Infrastrukturarbeiten rückt die Realisierung des Projekts näher. Die Querspange soll nach ihrer Inbetriebnahme die Vernetzung für Güter- und Personenverkehr deutlich verbessern.