01 January 2026, 19:56

Feuerwehren warnen vor Weihnachtsgefahren: Akkus, Brände und Glatteis

Ein Wald mit vielen schneebedeckten Bäumen, mit Text oben und unten im Bild.

Feuerwehren warnen vor Weihnachtsgefahren: Akkus, Brände und Glatteis

Die Weihnachtszeit hat begonnen – die erste Kerze am Adventskranz brennt bereits. Doch während die winterlichen Feierlichkeiten in vollem Gange sind, warnen Feuerwehren vor steigenden Risiken: von Bränden durch Akkus bis hin zu glatten Straßen und festlichem Dekorationsstress. Die Behörden rufen die Bevölkerung auf, mit einfachen Vorsichtsmaßnahmen für Sicherheit zu sorgen.

Einsatzkräfte verzeichnen einen deutlichen Anstieg von Vorfällen mit wiederaufladbaren Batterien und Lithium-Ionen-Zellen. Besonders in der Weihnachtszeit häufen sich solche Brände, oft ausgelöst durch defekte Ladegeräte oder beschädigte Akkus, die unbeaufsichtigt bleiben. Um Unfälle zu vermeiden, raten Experten, ausschließlich zertifizierte Ladegeräte zu verwenden, Batterien während des Ladevorgangs auf nicht brennbare Unterlagen zu legen und beschädigte Akkus sofort zu entsorgen. Auf keinen Fall gehören sie in den Hausmüll – stattdessen müssen sie an offiziellen Sammelstellen abgegeben werden. Ab Januar 2026 sind kommunale Recyclinghöfe und Händler verpflichtet, auch E-Bike- und E-Scooter-Akkus anzunehmen, wobei die genauen Abgabestellen je nach Region variieren.

Doch nicht nur Batterien bergen Gefahren: Ausgetrocknete Adventskränze, Christbäume und überlastete Lichterketten können schnell in Flammen aufgehen. Gleichzeitig bringt das Winterwetter zusätzliche Risiken mit sich. Glatteis und Schnee erhöhen die Sturz- und Unfallgefahr im Straßenverkehr, während blockierte Wege die Einsatzzeiten von Rettungskräften verlängern. Landesbranddirektor Jörg Nero empfiehlt, Gehwege zu streuen, vorsichtig zu fahren und auf Wildtiere auf den Straßen zu achten.

Auch die Bevölkerung kann die Arbeit der Rettungskräfte unterstützen, indem sie Unterflurhydranten von Schnee, Eis und Laub freihält. Gut sichtbare Hausnummern und freigeräumte Zufahrten sorgen zudem dafür, dass Hilfe im Notfall schneller eintreffen kann.

Die Feuerwehren appellieren zur Wachsamkeit in der besinnlichen Zeit. Eine sachgerechte Akku-Entsorgung, sichere Ladegewohnheiten und winterfeste Straßen können Unfälle und Verzögerungen verhindern. Die Feuerwehr wünscht allen eine friedliche und sichere Weihnachtszeit.