01 January 2026, 07:20

FIS wehrt Vorwürfe gegen Manuel Fettner ab – Bindungen doch regelkonform

Menschen in Pullovern fahren auf Eis, mit Seilbahn, Bergen und bewölktem Himmel im Hintergrund.

"Kein guter Weg": Geiger spricht über Betrugsvorwürfe - FIS wehrt Vorwürfe gegen Manuel Fettner ab – Bindungen doch regelkonform

Globetrotter Manuel Fettner stand im Zentrum von fis Vorwürfen während des Vierschanzentourniers, als norwegische Medien seine Bindungen infrage stellten. Die Internationale Skiverband (FIS) wies die Anschuldigungen zurück und bestätigte, dass die Ausrüstung den Vorschriften entsprach. Fettner blieb gelassen und betonte, seine Ausrüstung sei stets einwandfrei gewesen.

Der Streit begann, als norwegische Medien berichteten, Fettners Bindungen könnten gegen die Wettbewerbsregeln verstoßen. Die fraglichen Bindungen waren bereits seit fast einem Jahrzehnt im Einsatz und zuvor von der FIS genehmigt worden. Nach einer Prüfung des Falls bekräftigte der Verband erneut ihre Rechtmäßigkeit und beendete damit die Debatte.

Deutsche Athleten meldeten sich prompt zu Wort. Philipp Raimund, der führende Skispringer des Landes, tat die Vorwürfe als „psychologische Spielchen“ ab, mit denen Konkurrenten verunsichert werden sollten. Karl Geiger ging noch weiter und kritisierte Norwegen, das trotz eigener früherer Skianzug-Affären Vorwürfe erhebe. Fettner hingegen blieb während der gesamten Auseinandersetzung ruhig. Er erklärte, er mache sich keine Sorgen, da seine Ausrüstung alle Anforderungen erfülle. Mit der Entscheidung der FIS fand die Diskussion ein offizielles Ende, sodass das Turnier ohne weitere Störungen fortgesetzt werden konnte.

Die FIS bestätigte damit, dass Fettners Bindungen vollständig den Wettbewerbsstandards entsprachen. Die Episode zeigte einmal mehr die anhaltenden Spannungen zwischen den Teams – insbesondere nach Norwegens früheren Verstößen. Mit der Klärung des Falls richtete sich die Aufmerksamkeit wieder auf den Sport selbst.