Flensburg scheitert an Montpellier – THW Kiel bleibt ungeschlagen an der Spitze
Oliver LinkeFlensburg-Handewitt verpasst direktes Viertelfinale - Flensburg scheitert an Montpellier – THW Kiel bleibt ungeschlagen an der Spitze
SG Flensburg-Handewitt unterliegt Montpellier HB mit 32:35
In ihrem letzten Hauptrunden-Spiel musste die SG Flensburg-Handewitt eine 32:35-Niederlage gegen Montpellier HB hinnehmen. Die Niederlage besiegelte den zweiten Platz in Gruppe I und zwingt das Team damit in die Playoffs, statt eines direkten Einzugs ins Viertelfinale. Montpellier hingegen dominierte die zweite Halbzeit mit einer starken Leistung.
Die Flensburger gingen mit drei wichtigen Spielern aufgrund leichter Verletzungen ins Spiel. Cheftrainer Aleš Pajović nutzte die Partie, um junge Talente wie Catalin Haidu, Jonas Rithaphorn und Onno Buschmann zu testen. Trotz ihres Einsatzes gelang es dem Team nicht, die Offensive Montpelliers einzudämmen.
Bis zur 44. Minute hatte Montpellier mit 29:25 die Führung ausgebaut. Marko Grgic war mit neun Toren bester Werfer für Flensburg, während Jack Thurin und Agustín Casado jeweils sechs Treffer für die Gastgeber beisteuerten. Es war die zweite Niederlage der Flensburger in der Hauptrunde – die letzte Chance, den THW Kiel noch von Platz eins zu verdrängen, war damit vertan.
Der THW Kiel bleibt ungeschlagen an der Spitze von Gruppe I und sicherte sich mit einer makellosen Bilanz von 5:0 Siegen den direkten Einzug ins Viertelfinale. Sowohl der 27:20-Sieg gegen Bidasoa Irun als auch der frühere 27:18-Erfolg gegen Montpellier unterstrichen ihre Überlegenheit. Flensburg, als Gruppenzweiter, muss nun in den Playoffs um den Einzug ins letzte Acht kämpfen.
Mit der Niederlage steht für Flensburg der Weg über die Playoffs fest, in denen sie sich einen Viertelfinaleinzug erkämpfen müssen. Montpellier, obwohl konkurrenzfähig, verpasste eine festgelegte Platzierung in der Hauptrunde. Der THW Kiel hingegen zieht nach einer ungeschlagenen Serie direkt ins Viertelfinale ein.






