Forschungsprojekt "Athletin-D": Wie der Zyklus die Leistung von Spitzenathletinnen prägt
Dörthe ScheuermannForschungsprojekt "Athletin-D": Wie der Zyklus die Leistung von Spitzenathletinnen prägt
Ein neues Forschungsprojekt untersucht, wie der Menstruationszyklus Spitzenathletinnen beeinflusst. Das Konsortium „Athletin-D“, geleitet von mehreren deutschen Universitäten, zielt darauf ab, Trainingsmethoden zu optimieren und die langfristige Gesundheit zu schützen. Die Studie wird vom Bundesinstitut für Sportwissenschaft mit 1,6 Millionen Euro gefördert.
Das auf vier Jahre angelegte Vorhaben vereint Expertinnen und Experten der Universitäten Freiburg, Bochum und Wuppertal sowie der Technischen Universität München. Im Mittelpunkt stehen geschlechtsspezifische Unterschiede – insbesondere die Frage, wie hormonelle Schwankungen Leistung und Regeneration beeinflussen.
An der Universität Freiburg erforscht das Team um Jana Strahler die Zusammenhänge zwischen Hormonen, Stress, Lebensstil und psychischer Gesundheit. Die Erkenntnisse sollen dazu beitragen, individuelle Trainingspläne und Gesundheitsstrategien für Sportlerinnen zu entwickeln.
Darüber hinaus arbeitet das Konsortium an einem digitalen System, das Trainingsprogramme auf Basis der Forschungsergebnisse maßschneidert. Athletinnen, Trainerinnen, Trainer sowie Spitzenverbände des Sports sind eingebunden, um sicherzustellen, dass die Ergebnisse praxistauglich sind.
Die Projektergebnisse könnten die Art und Weise verändern, wie Sportlerinnen trainieren und ihre Gesundheit managen. Mit einer Förderung von 1,6 Millionen Euro soll die Forschung wissenschaftlich fundierte Instrumente für bessere Leistungen und langfristiges Wohlbefinden liefern. Die Erkenntnisse werden mit Sportverbänden geteilt, um bundesweit die Trainingspraxis zu verbessern.






