05 January 2026, 21:05

Frau schleift Polizisten in Schwerin mit ihrem Auto mit – jetzt droht ihr Haft

Ein weißer Polizeiwagen steht im Vordergrund mit vielen fahrenden Autos auf der Straße dahinter, umgeben von Gras und Bäumen auf beiden Seiten, in einer ländlichen Umgebung.

Frau rammt Polizeiwagen bei der Flucht - Frau schleift Polizisten in Schwerin mit ihrem Auto mit – jetzt droht ihr Haft

51-Jährige in Schwerin nach Schleifung eines Polizisten mit ihrem Auto schwer belastet

Eine 51-jährige Autofahrerin aus Schwerin sieht sich schweren Vorwürfen ausgesetzt, nachdem sie am 5. Januar 2026 einen Polizeibeamten angeblich mit ihrem Auto mitgeschleift haben soll. Der Vorfall begann, als sie sich einer Kontrolle durch die Beamten widersetzte und stattdessen beschleunigt vom Tatort floh.

Die Konfrontation ereignete sich gegen 14:40 Uhr auf dem Platz der Jugend. Die Polizei wollte die Frau anhalten, nachdem sie ein Einfahrtsverbot ignoriert hatte. Statt zu stoppen, fuhr sie in Richtung Obotritenring davon.

Ein Beamter näherte sich ihrem Auto, geriet jedoch in die geöffnete Tür und wurde mitgeschleift, als die Frau losfuhr. Erst nach mehreren Metern gelang es ihm, sich zu befreien. Während der anschließenden Verfolgungsjagd beschädigte die Frau zwei Streifenwagen leicht, als sie zu entkommen versuchte. Ihr Fluchtversuch endete, als sie bei einer Wendung mit einem weiteren Polizeifahrzeug kollidierte. Kurze Zeit später konnten die Beamten sie schließlich stoppen. Der Gesamt-Schaden an fremdem Eigentum wird auf etwa 1.700 Euro geschätzt. Die Polizei gab den Namen der Frau nicht bekannt, bestätigte jedoch, dass es sich um eine 51-jährige Deutsche handelt. Ihr drohen nun Anklagen wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte, Körperverletzung im Amt sowie Gefährdung des Straßenverkehrs.

Die Frau bleibt bis auf Weiteres in Untersuchungshaft, während die Ermittlungen andauern. Die Behörden prüfen derzeit den genauen Hergang des Vorfalls, darunter das Ausmaß der Verletzungen des Beamten und die vollständige Schadenshöhe. In den kommenden Wochen wird der Fall durch die Justiz weiterverfolgt.