18 February 2026, 17:36

Freiburgs Seepark leuchtet erstmals für den Ramadan und setzt Zeichen der Vielfalt

Ein Park bei Nacht mit Weihnachtslichtern in dekorativer Anordnung, beleuchtet von einer Straßenlaterne links.

Freiburgs Seepark leuchtet erstmals für den Ramadan und setzt Zeichen der Vielfalt

Erstmals leuchtet im Freiburger Seepark eine Installation zum Ramadan

Vom 17. Februar bis zum 19. März erstrahlt im Freiburger Seepark eine neue Lichtinstallation, die erstmals den islamischen Fastenmonat Ramadan würdigt. Mit dem Projekt soll die muslimische Kultur in der Stadt sichtbarer werden – und zugleich Verständnis sowie Respekt zwischen den Religionen fördern.

Die Idee dazu stammte von jungen Mitgliedern des 8er-Rats, des Freiburger Jugendgemeinderats. Gemeinsam mit vier lokalen muslimischen Gemeinschaften setzten sie das Vorhaben um: dem Badischen Bund der Muslime (BBF), der DITIB-Mevlana-Moschee, dem Islamischen Zentrum Freiburg (IGMG) und der Islamischen Gemeinschaft der Bosniaken in Deutschland (IGBD). Auch die Stadt Freiburg unterstützte das Projekt und sieht darin eine Chance, den Zusammenhalt in der Gemeinschaft zu stärken.

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Im Mittelpunkt der Installation steht ein leuchtendes Mondmotiv, das sich vom Sichelmond zum Vollmond wandelt – als Symbol für die verschiedenen Phasen des Ramadan. Daneben erstrahlen beleuchtete Schilder mit traditionellen Ramadan-Grüßen, während eine Infotafel Besuchern die religiöse Bedeutung des Monats näherbringt.

Für die technische Umsetzung zeichnete die Freiburg Wirtschaft Touristik und Messe GmbH verantwortlich. Die Stadt versteht die Lichter nicht nur als Dekoration, sondern als Zeichen für Dialog und gesellschaftlichen Zusammenhalt. Indem der Ramadan im öffentlichen Raum des Seeparks präsent ist, rückt das Projekt muslimische Traditionen ins Licht der Öffentlichkeit.

Bis zum 19. März – und damit während der gesamten Fastenzeit – bleibt die Installation beleuchtet. Der schimmernde Mond und die Grußbotschaften erinnern sichtbar an die religiöse Vielfalt Freiburgs. Die Zusammenarbeit zwischen muslimischen Gemeinden und der Stadt setzt dabei ein Beispiel für künftige interreligiöse Initiativen.