03 May 2026, 00:40

Friedliche und kontroverse Kundgebungen zum Tag der Arbeit in Braunschweig

Eine große Gruppe von Menschen nimmt an einer Protestmarsch teil und hölt Schilder und Banner in den Hönden, während einige Fahrráder fahren, unter einem klaren blauen Himmel.

Friedliche und kontroverse Kundgebungen zum Tag der Arbeit in Braunschweig

Mehrere Kundgebungen in Braunschweig zum Tag der Arbeit

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Am Freitag fanden in Braunschweig mehrere Demonstrationen zum Internationalen Tag der Arbeit statt, darunter ein großer Aufmarsch des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB) sowie eine kleinere Kundgebung der rechtsextremen NPD. Während die meisten Proteste friedlich verliefen, kam es zu vereinzelten Zwischenfällen mit geringfügigen Störungen.

Der Tag begann um 11 Uhr mit dem DGB-Aufmarsch unter dem Motto „Tag der Arbeit“ vom Burgplatz aus. Rund 1.800 Teilnehmer zogen zum Bürgerpark, wo die Veranstaltung gegen 12:30 Uhr endete. Eine zweite DGB-Demonstration unter dem Leitwort „Hoffnung organisieren – gemeinsam für eine solidarische Gesellschaft“ startete um 13:05 Uhr an der Konrad-Adenauer-Straße.

Gleichzeitig hielt die rechtsextreme NPD in der Nähe des Hauptbahnhofs eine Kundgebung ab. Ihr ursprünglich geplanter Marschverlauf wurde wegen der DGB-Demonstration umgeleitet. Etwa 40 Personen nahmen teil; die Veranstaltung endete gegen 17 Uhr. Einige DGB-Teilnehmer versammelten sich spontan am Hauptbahnhof, um gegen die NPD-Kundgebung zu protestieren.

Die Polizei meldete im Laufe des Tages einige Störungen: Bei der NPD-Veranstaltung wurden Eier geworfen, ohne dass es zu Verletzungen oder Sachschäden kam. Zwei Beamte wurden angegriffen, eine Person leistete Widerstand bei der Festnahme. Trotz dieser Vorfälle endeten alle Kundgebungen bis 17:15 Uhr.

Die Proteste in Braunschweig zeigten ein Nebeneinander von großen gewerkschaftlichen Demonstrationen und einer kleineren rechtsextremen Versammlung. Zwar verlief der Großteil der Veranstaltungen ohne größere Zwischenfälle, doch kam es zu vereinzelten Auseinandersetzungen. Die Behörden bestätigten, dass alle Aufmärsche bis zum frühen Abend beendet waren.

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