Fulda testet als Modellkommune digitale Gründungen in nur 24 Stunden
Dörthe ScheuermannFulda testet als Modellkommune digitale Gründungen in nur 24 Stunden
Fulda als eine von neun Modellkommunen für das Projekt „Schnellere Gründungen“
Die Stadt Fulda wurde von der Bundesregierung als einer von neun Pilotstandorten für das Projekt „Schnellere Gründungen“ ausgewählt. Die Initiative zielt darauf ab, Unternehmensgründungen zu vereinfachen und zu beschleunigen – durch eine stärker digitalisierte Abwicklung der Anmeldungen. Lokale Vertreter sehen darin einen wichtigen Impuls für Start-ups und die Gründerszene in der Region.
Im Rahmen des Projekts sollen bürokratische Hürden abgebaut und die Wettbewerbsfähigkeit Deutschlands gestärkt werden. Fulda arbeitet dabei eng mit der Nachbargemeinde Petersberg sowie Landes- und Bundesbehörden zusammen, um Verfahren zu straffen. Das Ziel: ein vollständig digitalisiertes Anmeldesystem, das in maximal 24 Stunden abgeschlossen werden kann.
Zu den zentralen Neuerungen gehören die Bündelung von Verwaltungsleistungen in einem Online-Portal, die effizientere Vernetzung von Registern sowie die Anwendung des „Once-Only“-Prinzips. Unternehmen müssen ihre Daten damit nur noch einmal einreichen – statt wie bisher bei verschiedenen Stellen wiederholt. Fulda dient so als Vorbild dafür, wie eine moderne, digitale Verwaltung Gründungsprozesse beschleunigen kann.
Lokale Verantwortliche betonen, dass das Projekt ein starkes Signal für den Wirtschaftsstandort Fulda setzt. Durch den Abbau von Bürokratie erhofft man sich mehr Start-up-Ansiedlungen und eine dynamischere Wirtschaftsentwicklung in der Region.
Der Pilotversuch „Schnellere Gründungen“ läuft in den kommenden Monaten in Fulda. Bei Erfolg könnte das digitale Anmeldeverfahren zum Vorbild für andere deutsche Städte werden. Die Ergebnisse des Projekts entscheiden dann, ob das 24-Stunden-System bundesweit eingeführt wird.






