24 March 2026, 20:36

Fünfzehn Migrantinnen starten pädagogische Qualifizierung in Hessen gegen Fachkräftemangel

Collage aus vier verschiedenen Menschen, die lächeln, mit dem Text "International Education Week" in der Mitte.

Fünfzehn Migrantinnen starten pädagogische Qualifizierung in Hessen gegen Fachkräftemangel

Fünfzehn Migrantinnen aus sechs Ländern starten elfmonatiges Qualifizierungsprogramm in Hessen

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Fünfzehn zugewanderte Frauen aus sechs verschiedenen Ländern haben in Hessen ein elfmonatiges Qualifizierungsprogramm begonnen, das sie auf Berufe in der Bildung und Kinderbetreuung vorbereiten soll. Die Initiative zielt darauf ab, dem Fachkräftemangel in pädagogischen Berufen in Deutschland entgegenzuwirken. Die Teilnehmerinnen stammen aus Kasachstan, Afghanistan, der Ukraine, Moldau, der Türkei und Syrien und suchen in diesem Bereich neue berufliche Perspektiven.

Das Programm Perspektive Pädagogik wird vom Land Hessen, der Europäischen Union und weiteren Partnern finanziert. Es unterstützt Zuwanderinnen dabei, das Sprachniveau C1 in Deutsch zu erreichen – eine Voraussetzung für eine berufliche Ausbildung oder ein pädagogisches Studium. Frühere Durchgänge des Programms waren bereits erfolgreich: Viele Absolventinnen arbeiten mittlerweile in Kitas oder absolvieren dort eine Ausbildung.

In den kommenden Monaten werden sich die Frauen mit Berufsfeldern wie Frühpädagogik, sozialpädagogischer Assistenz und heilpädagogischer Förderung vertraut machen. Der Lehrplan umfasst Hospitationen, Praktika, individuelles Coaching und Bewerbungstrainings. Die Veranstalter hoffen, dass die praktischen Erfahrungen den Teilnehmerinnen helfen, in einem Sektor Fuß zu fassen, der dringend qualifiziertes Personal sucht.

Der aktuelle Kurs läuft bis Mitte Dezember 2026. Bis dahin streben die Frauen an, die sprachlichen und fachlichen Voraussetzungen für eine weitere Ausbildung oder eine Anstellung zu erfüllen. Ein C1-Zertifikat ist etwa für die Anerkennung als staatlich geprüfte Erzieherin oder für die Aufnahme eines pädagogischen Studiums unverzichtbar.

Der Erfolg des Programms könnte dazu beitragen, Lücken im deutschen Bildungspersonal zu schließen, während er Zuwanderinnen stabile Berufsperspektiven bietet. Da bereits Absolventinnen früherer Kurse in der Kinderbetreuung tätig sind, wird die aktuelle Gruppe nun einen strukturierten Weg in den Beruf einschlagen. Ihr Fortschritt wird mit Spannung verfolgt – denn der Bedarf an qualifizierten Fachkräften in der Bildung steigt weiter.

Quelle