21 December 2025, 18:20

FW-SE: Batteriesäure-Leck

Ein Notarztwagen in Weiß steht vor einer Backsteinwand.

FW-SE: Batteriesäure-Leck

Großeinsatz in Kaltenkirchen: Batteriesäure-Austritt im Industriegebiet

Kreisfeuerwehrverband Segeberg – Kaltenkirchen – Am 25. April 2025 kam es in einem Industriegebiet in Kaltenkirchen zu einem Großeinsatz, nachdem auslaufende Batteriesäure eine großangelegte Rettungsaktion auslöste. Auslöser des Vorfalls war ein umgestürzter Palettenstapel mit Schwerlastbatterien, durch den gefährliches Material in einer Lagerhalle freigesetzt wurde. Verletzte gab es zwar nicht, doch der Säureaustritt erforderte ein schnelles und abgestimmtes Vorgehen mehrerer Einsatzkräfte.

Der Zwischenfall begann, als eine Palette mit sechs je 500 Kilogramm schweren Batterien kippte und dabei etwa 60 Liter Batteriesäure auslief. Der Betriebsleiter ließ das Gelände umgehend räumen und alarmierte über die Notrufnummer 112 die Rettungskräfte. Innerhalb weniger Minuten trafen die Freiwillige Feuerwehr Kaltenkirchen, die ABC-Einheit des Kreises Segeberg sowie der Rettungsdienst am Einsatzort ein.

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Rund 100 Einsatzkräfte – darunter Gefahrgut-Spezialisten aus Kisdorf und Henstedt-Ulzburg – waren an der Operation beteiligt. Die Feuerwehrleute bergten die beschädigten Batterien, dichteten die ausgetretene Säure ab und sicherten Brandschutzmaßnahmen. Das Deutsche Rote Kreuz unterstützte die Teams während des mehrstündigen Einsatzes mit Verpflegung. Erst nach etwa sieben Stunden konnte die Einsatzstelle wieder an den Betreiber übergeben werden. Die Leitung oblag dem örtlichen Wehrführer Jörg Hansen und der Kreis-Einsatzleiterin Martina Weber. Über mögliche Schäden durch den Säureaustritt liegen bisher keine Angaben vor.

Der Vorfall endete ohne gemeldete Verletzungen oder akute Gefährdung für Anwohner. Die Einsatzkräfte konnten die Batteriesäure erfolgreich eindämmen und die Lage stabilisieren. Die Ursache für das Umkippen der Palette wird noch geprüft; mit weiteren Informationen ist vorerst nicht zu rechnen.