01 February 2026, 15:10

Gegensätzliche Kundgebungen in Heide: Polizei trennt Demonstranten und greift ein

Eine große Gruppe von Menschen, die eine von Bäumen gesäumte Straße in Berlin entlanggeht, einige halten Kameras, mit Gebäuden und einem klaren Himmel im Hintergrund.

Gegensätzliche Kundgebungen in Heide: Polizei trennt Demonstranten und greift ein

Zwei gegensätzliche Demonstrationen in Heider Innenstadt am Samstag

Am Samstag fanden in der Heider Innenstadt zwei entgegengesetzte Kundgebungen statt. Die Polizei sorgte für Sicherheit, indem sie die Gruppen voneinander trennte und Verkehrsbeschränkungen regelte. Die Veranstaltung verlief größtenteils ohne größere Störungen, doch es kam zu einigen Vorfällen, die zu Festnahmen und Anzeigen führten.

Die erste Demonstration unter dem Motto 'Dithmarschen ist bunt' begann um 12:30 Uhr und zog etwa 500 Teilnehmer an. Sie endete um 15:45 Uhr, kurz bevor die zweite Kundgebung startete. Unterdessen versammelte sich 'Gemeinsam für Deutschland' mit rund 130 Menschen und dauerte von 14:00 Uhr bis etwa zur gleichen Schlusszeit.

Die Polizei war mit sichtbarem Aufgebot vor Ort und schuf eine klare Trennlinie zwischen den beiden Gruppen. Beamte regulierten zudem den Verkehr, hoben jedoch alle Einschränkungen auf, sobald die Veranstaltungen beendet waren.

Trotz der insgesamt ruhigen Atmosphäre gab es drei Vorfälle: Ein Teilnehmer der 'Dithmarschen ist bunt'-Demonstration wurde nach Beleidigungen gegenüber Polizisten von der Veranstaltung ausgeschlossen; es folgte eine Anzeige wegen übler Nachrede. Zwei weitere Personen versuchten, eine Polizeisperre zu durchbrechen, und wurden vorläufig wegen Ordnungswidrigkeiten festgenommen. Ein Dritter schlug einer Beamtin ins Gesicht, ohne dass diese verletzt wurde; ihm droht nun eine Anklage wegen Körperverletzung.

Das Polizeidirektion Itzehoe bestätigte, dass es in Dithmarschen im vergangenen Jahr keine vergleichbaren Kundgebungen mit diesen politischen Themen gegeben habe.

Beide Demonstrationen endeten am späten Nachmittag, und der Verkehr normalisierte sich wieder. Drei Personen müssen nun mit rechtlichen Konsequenzen rechnen. Die Polizei betonte, dass sich die Mehrheit der Teilnehmer an die Regeln gehalten habe, sodass die Veranstaltungen wie geplant ablaufen konnten.