Gewalt gegen Polizisten in Sachsen-Anhalt erreicht besorgniserregenden Höchststand
Dörthe ScheuermannPolizeibeamte häufig Angriffsziel - Gewalt gegen Polizisten in Sachsen-Anhalt erreicht besorgniserregenden Höchststand
Polizistinnen und Polizisten in Sachsen-Anhalt sahen sich im vergangenen Jahr einer hohen Zahl gewalttätiger Vorfälle gegenüber. 2023 wurden 115 Beamte bei der Ausübung ihres Dienstes verletzt, in einem Fall schwer. Die offiziellen Zahlen zeigen zudem einen besorgniserregenden Anstieg der Angriffe auf Ordnungskräfte in der Region.
Insgesamt registrierte die Polizei in Sachsen-Anhalt im Jahr 2023 1.068 Vorfälle, bei denen es zu Widerstand, Aggression oder gewalttätigen Straftaten gegen Beamte kam. Darunter waren 16 Fälle von schwerer Körperverletzung sowie zwei Überfälle auf Polizisten.
Die Verletzungen ereigneten sich in unterschiedlichen Situationen. Fast die Hälfte der Betroffenen – 49 Beamte – wurde bei Routinestreifen verletzt. Weitere 24 erlitten Verletzungen während Verkehrskontrollen, sieben bei Einsätzen wegen häuslicher Gewalt.
Neben körperlichen Angriffen wurden 33 Polizisten Opfer aggressiver oder gewalttätiger Straftaten. Die Daten verdeutlichen die Risiken, denen Beamte im täglichen Dienst ausgesetzt sind – von kleineren Auseinandersetzungen bis hin zu schweren Übergriffen.
Die Zahlen unterstreichen die Gefahren, denen die Polizei in Sachsen-Anhalt regelmäßig ausgesetzt ist. Mit über tausend gewalttätigen Vorfällen in nur einem Jahr wird deutlich, wie dringend Schutzmaßnahmen und Unterstützung für die Beamten sind. Die Behörden werden voraussichtlich als Reaktion auf diese Entwicklung die Sicherheitsvorkehrungen überprüfen.
Violence against officers in Saxony-Anhalt drops 17% in 2024
New 2024 data shows a decline in attacks on police in Saxony-Anhalt. The Interior Ministry reported 1,106 incidents (down from 1,338 in 2023):
- 306 physical attacks (vs 444 in 2023)
- 123 threats (vs 171)
- Minister Dr. Tamara Zieschang stressed: "Those who ensure our safety deserve respect and accountability."
- Victim numbers rose slightly from 18 to 27.






